"Tanz der Sterne" wandelte nächtlichen Himmel zum Ballsaal
08.06.2008 | 19:07 Uhr 2008-06-08T19:07:17+0200Gevelsberg. (kini) Zauber des Lichts. Atemlos schauten die Gäste des Partnerschaftsfestes am Samstag um Mitternacht in den Himmel hinauf. ...
... Sie erlebten, was schon die Besucher der Expo 2000 bewundert hatten: Eine wirbelnde Choreographie von Licht und Musik, geschaffen von den Gevelsberger Feuerwerkskünstlern Uwe Gryzbeck und Ursula Bebko und ihrer Werkstatt "Avantgarde Drachen & Feuerwerk".
Mit Fackeln geleitet von Sven Stutzenberger und seinem Team wechselten die Gäste um Mitternacht vom Festplatz zu den Stufen der Sparkassenterrasse am Skaterplatz, um von dort das Lichtspiel am Boden und am Himmel zu beobachten.
Zur Einstimmung überraschte sie ein Feuerwerk der Jonglage. Vier Artisten warfen sich zum Takt der Musik leuchtende Keulen zu und "spielten" damit, sodass Kreise, Ringe und andere Figuren entstanden - wobei die Keulen innerhalb der Figuren synchron ihre Lichtfarben wechselten. Ein Meisterstück der Artistik und der Funktechnik.
Dann setzte Schlagwerker Wolf Köss ein, und mit ihm der "Tanz der Sterne". Sein Schlagzeug schien die Irrlichter am Himmel zu befehligen. Da flogen Zauberstäbe mit tausenden sprühender Funken, es formierten sich Dreiecke aus Grün und Rot, Säulen aus Gold wuchsen in den Himmel und ergossen sich von oben auf die staunende Bewunderergemeinde. Nicht zu übersehen das bengalische Feuerwerk, denn die Künstler tauchten auch den Boden in artistisches Licht. Mit immer schneller und größer drehenden Spiralen und miteinander korrespondierenden Farbspielereien. Bis Himmel und Erde in ein einziges Farbenmeer gehüllt waren.
Ein solch phantastisches Feuerwerk hat man in Gevelsberg noch nicht gesehen. Vendômer wie Gevelsberger standen nach dem Lichtereignis noch einige Minuten stumm da. Als aber die Regisseure des Lichterspiels sich vor ihrem Publikum verbeugten, brandeten riesiger Applaus und enthusiastische Hochrufe auf. Wie beflügelt kehrten die Gäste anschließend zurück zum Festplatz und feierten, bis der Zapfhahn zugedreht wurde.
14:26
Leider war das Feuerwerk vom Platz vor der Bühne nicht richtig zu sehen, zumal auch noch zusätzlich ein abgestellter LKW-Anhänger auf dem Zufahrtsweg zur Skater-Rampe die Sicht versperrte.