SPD: Schulen und Jugendhilfe stärker vernetzen
10.03.2009 | 17:33 Uhr 2009-03-10T17:33:00+0100Gevelsberg. Die SPD-Ratsfraktion setzt sich für eine stärkere Vernetzung von Jugendhilfe und Schule in Gevelsberg ein. Dies ist ein Ergebnis der Haushaltsberatungen am vergangenen Wochenende.
Auf Basis des vorliegenden Sozial- und Demografieberichts solle ein langfristiges pädagogisches Gesamtkonzept für alle Gevelsberger Schulen erarbeitet werden. Dabei vertreten die Sozialdemokraten die Auffassung, dass eine stärkere Vernetzung, beispielsweise im Rahmen eines Personalpools, der Verankerung in der einzelnen Schule vorzuziehen sei.
Die Fraktion begrüßt zudem die Aktion der Städtischen Hauptschule, an den Schultagen mit Ganztagsbetrieb möglichst jedem Schüler eine warme, gesunde und bezahlbare Mittagsmahlzeit anbieten zu können. Dieses Projekt solle allerdings aus Gründen der Gleichbehandlung auf alle weiterführenden Schulen in der Stadt übertragen werden.
Kritik üben die Gevelsberger Sozialdemokraten an den landespolitischen Vorgaben des Konjunkturpakets II, da entgegen früherer Mitteilungen landespolitische Aufgaben wie beispielsweise Schule und Bildung mit Bundesfinanzmitteln nur in einem sehr eingeschränkten Rahmen erledigt werden könnten. Das könne dazu führen, dass aus Mitteln des Konjunktupakets II Maßnahmen finanziert werden müssten, die man gar nicht brauche. Dennoch wolle man an den bereits veröffentlichten Vorhaben – Errichtung einer Mensa für das Schulzentrum West, Kunstrasenplatz am Hundeicken und energetische Modernisierung des Zentrums für Kirche und Kultur – festhalten. Diese Aufgaben sollten „verwaltungsseitig im Zuge von Maßnahmenfantasie realisiert werden”.
Als weiteres Ergebnis der Haushaltsberatungen setzen sich die Sozialdemokraten für eine Aufstockung der Finanzmittel beim Ausbau der Gemeindestraßen ein.
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