Rohrschaden könnte die Ursache sein
20.06.2007 | 09:00 Uhr 2007-06-20T09:00:25+0200Gevelsberg. (kini) Zuerst die gute Nachricht: Ab sofort können bei Freibadwetter (mindestens 24 Grad, trocken) Hallen- und Freibad des Schwimm in parallel genutzt werden. Zum Eintrittspreis und den Konditionen des Freibades.
Die schlechte Nachricht: Im Schwimmerbecken des Freibades ist zur Zeit nur Trockenschwimmen möglich, das Wasser ist abgelassen.
Badmanagerin Anette Figge-Kinner berichtete auf Anfrage der WP über die Fortschritte bei der Suche nach dem Leck im Schwimmerbecken. Bagger tragen zur Zeit den Boden neben dem Schwimmerbecken ab, um die Rohre freizulegen. Anette Figge-Kinner: "Wir kennen die Ursache des Wasserverlustes nicht, gehen aber der Vermutung nach, dass ein Rohr defekt ist." An dem Wasserschieber liegt es jedenfalls nicht. Sollte tatsächlich ein Rohr die Ursache sein, wird die Reparatur, wenn es schnell geht, zwei bis drei Tage dauern und in etwa genauso lange, bis das Schwimmerbecken wieder mit Wasser gefüllt ist.
Das Nichtschwimmerbecken hingegen steht wieder zur Verfügung, sobald der Bauzaun zur sicheren Abgrenzung des trockenen Schwimmerbeckens eingetroffen ist. Anette Figge-Kinner: "Wir erwarten den Zaun eigentlich stündlich, aber genau kann man das ja nie sagen."
Stefan Ewald, Geschäftsführer der städtischen Schwimm in GmbH: "Das Freibad ist rund 30 Jahre alt, da trifft jetzt niemand die Schuld."
Und so kommt es, dass für die Zeit der Reparatur, also voraussichtlich für eine Woche, der von Wasserratten schon lange ersehnte Zustand eintritt, dass Hallen- und Freibad bei schönem Wetter parallel geöffnet sind.
Stefan Ewald: "Das regeln wir aus Kulanz so. Mit Liegewiese, Plantsch- und Nichtschwimmerbecken sowie den Rutschen kann das Freibad ja doch zu drei Viertel genutzt werden."
Dass diese schöne Regelung nicht zur Dauereinrichtung werden kann, liegt an den Personalkosten. Stefan Ewald: "Sobald ein Becken geöffnet wird, muss ein Schwimmmeister dort sein. Das heißt, wir müssen bei der Parallel-Regelung doppelt Personal einsetzen." Das kann sich aber die Kommune bei der angespannten Finanzlage nicht durchgängig leisten.
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