Quer durch alle Genres und Stile
08.06.2009 | 18:33 Uhr 2009-06-08T18:33:00+0200
Gevelsberg. Das Wetter machte dem ursprünglich als Open-Air geplanten Konzert der Städtischen Musikschule zwar einen Strich durch die Rechnung, aber davon ließen sich weder Musiker noch Organisatoren beeindrucken.
Kurzerhand wurde die Veranstaltung am Samstagnachmittag mit Schülern und Ehemaligen in die Aula der Musikschule verlegt. Dort war zwar weniger Platz als auf dem Hof, die Atmosphäre dafür aber viel intimer. Fünf Stunden lang gab es Musik und Tanz hautnah, quer durch alle Genres und Stile.
Den Anfang machten der Chor for Kids, zwei Flötenensembles und ein Ballettanz. Die achtjährige Jasmin Keppke, die im Kinderchor mitsang, freute sich aber besonders auf die Peanuts-Big-Band unter der Leitung von Lars Öqvist, die jazzige Klänge von Saxophon bis Trompete bis auf die Straßen klingen ließ. 20 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 15 Jahren unterhielten das Publikum mit „Songs zum Mitwippen”. Der Applaus in der voll besetzten Aula wurde mit einer Zugabe belohnt, die sich die Gäste aussuchen durften: „Smoke on the Water” brachte auch den letzten Fuß zum Wippen. Moderatorin und Musikschullehrerin Gisela Sablotny-Stunz empfahl die Combo gleich weiter für die nächste Gartenparty.
Peanuts, Quietsch-Boys und Inzpired mit dabei
Das Trio „Quietsch-Boys” unter Rüdiger Lecking swingte nach der Big-Band weiter. Mit Musikschullehrer Rüdiger Lecking am Klavier, Moritz Korttengräber am Schlagzeug und Klaus Dömen am Kontrabass kam gemütliche Jazz-Stimmung auf. Für die drei Musiker war es der erste Auftritt als „Quietsch-Boys”, nach nur fünf Proben. Davon merkte man aber nichts.
Den Abschluss bildete die Band „Inzpired” unter Leitung von Martin Rex, nachdem die „Peanuts-Reloaded-Band” mit Ehemaligen der Musikschule zu hören war. Gleich der erste Song zeigte auf, in welche Richtung sich die junge Band mit sieben Mitgliedern orientiert: ihre eigene Komposition überzeugte durch rockige Klänge und hätte auch direkt aus dem Radio kommen können. Es folgte eine Mischung aus eigenen und gecoverten Liedern, auch mal auf Französisch. Jasmin aus dem Kinderchor, die bis zum letzten Ton in der Aula blieb, fand den musikalischen Nachmittag wohl nicht als Einzige mehr als gelungen.
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