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Neue Wege beim Feuerwerk gegangen

01.07.2009 | 17:37 Uhr
Neue Wege beim Feuerwerk gegangen

Gevelsberg geht neue Wege – auch beim Kirmesfeuerwerk. Am Dienstagabend wurden die Raketen und Bomben von neuen Abschussplätzen in den Himmel gejagt. Die Veränderung war erfoderlich geworden, nachdem die Expolosion eines Irrläufer im vergangenen Jahr mehrere Kirmesbesucher verletzt hat.

Leichte Verspätung: „Im Zweifelsfall warte ich lieber”

Erstmals trug nun der heimische Pyrotechniker Uwe Gryzbeck („Avantgarde Drachen & Feuerwerk” die Verantwortung für das Spektakel zum Abschluss der fünf tollen Tage. Traditionell für 23 Uhr vorgesehen, ließ das Feuerwerk etwas auf sich warten. Mit knapp zehn Minuten Verspätung ging es schließlich los. „Es waren noch nicht alle sicherheitsrelevanten Fragen geklärt”, erklärte Gryzbeck. Sprich: Es waren noch nicht alle Menschen in der Nachbarschaft der beiden Abschussplätze in ihren Häusern verschwunden. Und die Sicherheit ist für Gryzbeck natürlich oberstes Gebot: „Im Zweifelsfall warte ich lieber oder schieße gar nicht ab.” Dafür dauerte das Spektakel rund einhalb Minuten länger als die geplanten 15 Minuten.

Statt wie bisher vom Hof der Grundschule Strückerberg schoss der Feuerwerker sein Arsenal diesmal zu einem kleineren Teil hinter dem Schulgebäude sowie hauptsächlich vom Hinterhof des Taxiunternehmens Habig ab. „Der Abstand betrug vorher etwa 80 Meter Richtung Riesenrad, jetzt waren es rund 130 Meter”, erläuterte Gryzbeck. Nach einigen Testläufen im Vorfeld hatte er sich für Effekte mit einer Mindesthöhe von 60 Metern entscheiden, andere flogen 90 bis 100 Meter hoch, einige Bomben sogar noch höher. „Alles, was unter 50 Metern hoch fliegt, ist nicht zu sehen”, sagte er.

Videos erbeten: „Wir sind auf Feedback angewiesen”

An einigen Stellen, so war zu hören, seien die niedriger abgeschossenen Effekte nicht zu sehen gewesen sein. Da er selbst auf dem Schuldach stand, kann Uwe Gryzbeck die Sichtbarkeit des Feuerwerks naturgemäß nicht beurteilen. Da sind wir auf Feedback angewiesen”, meint er und bittet darum, dass ihm Kirmesbesucher, die mit Videokamera unterwegs waren, ihm ihre Aufnahmen zur Verfügung stellen.

Neue Wege beim Feuerwerk gegangen

Hartmut Breyer

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