Konzerte auch in Ennepetaler Kirchen
24.09.2008 | 18:42 Uhr 2008-09-24T18:42:33+0200Gevelsberg/Schwelm. Mit einem abwechslungsreichen Konzert zum Thema "Licht im Himmel" ging am Sonntag in der Schwelmer Christuskirche der 7. Schwelm-Gevelsberger Orgelherbst zu Ende.
Der Chor "Capella Vocale" unter Leitung von Sabine Horstmann sowie Thorsten Göbel an der Orgel ließen in der gut besuchten Kirche neben A-cappella--Motetten Werke von Schütz, Mendelssohn und Nystedt sowie Stücke für Chor und Orgel von Josef Rheinberger erklingen. Thorsten Göbel, studierter Kirchenmusiker, ergänzte das Programm mit Werken von Johann Sebastian Bach, Edwin Lemare und Walter Kraft.
"Es war eine erfolgreiche Reihe. Von den Besuchern kam viel positives Echo", zog der Kantor der Ev. Kirchengemeinde Gevelsberg und Mit-Organisator des Orgelherbstes, Gerhardt Marquardt, Bilanz. Rund 600 Besucher kamen zu den fünf Konzerten. Besonders gut besucht war neben dem Abschlusskonzert das Konzert für Panflöte und Orgel in der Liebfrauenkirche in Gevelsberg. "Die biblische Geschichte für Kinder hätte noch mehr angenommen werden können", meinte Marquardt. "Josef und seine Brüder" hieß das Stück, dassamstagnachmittags für Familien angeboten wurde. Bisher gab es im Rahmen der Reihe immer eine Veranstaltung speziell für Schulkinder.
Auf wenig Resonanz stießen die vier Orgelführungen. "Da ist vielleicht in den Vorjahren, in denen wir sie auch schon angeboten haben, der Bedarf gedeckt worden", so Marquardt. Bis jetzt hätten die Führungen sonntags nach den Gottesdiensten stattgefunden, es sei zu überlegen, ob man sie nicht anders anbieten sollte. Auch könnte ein spezielles Angebot für Kinder mit Orgelerklärungen gemacht werden.
Für 2010, wenn die nächste Auflage der alle zwei Jahre von den Ev. Kirchengemeinden Gevelsberg und Schwelm sowie der Kath. Propsteigemeinden Schwelm und Gevelsberg veranstalteten Reihe stattfindet, gibt es bereits "Expansionspläne". Vor dem Hintergrund der auch im EN-Südkreis mitgestalteten Aktivitäten von "Ruhr 2010" soll Ennepetal in den Orgelherbst mit einbezogen werden. "In der Ev. Johanneskirche Voerde und in der Ev. Kirche Milspe gibt es interessante Orgeln, auch die in der Kath. Kirche in Milspe ist sehr lohnend", so Marquardt. Die Zahl der Veranstaltungen würde um drei erweitert werden. Mit diesem zusätzlichen Reiz könne man auch die Zielgruppe vergrößern, meinte Marquardt.
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