Kirmes-Unfall in Gevelsberg - Gondel fuhr kopfüber weiter
27.06.2012 | 11:42 Uhr 2012-06-27T11:42:00+0200
Gevelsberg. Zum Teil schwer verletzt wurden am Dienstagabend Besucher der Gevelsberger Kirmes. Ein Waggon aus dem "Schlagerexpress" hatte sich gelöst und die Insassen fuhren kopfüber weiter. Die Schwerverletzten - zwei Frauen aus Gevelsberg und eine Frau aus Hagen - wurden in Krankenhäuser transportiert. Betrunkene Schaulustige behinderten anfänglich den Polizei-Einsatz.
Ein schwerer Unfall in einem Fahrgeschäft, bei dem sieben Menschen zum Teil schwer verletzt wurden, hat am Dienstagabend den Abschluss der Gevelsberger Kirmes überschattet.
Gegen 22.45 Uhr, kurz vor dem Beginn des traditionellen Höhenfeuerwerks, hatte sich eine Gondel aus dem „Schlagerexpress“ ("Insider") auf dem Kirmesplatz gelöst. Der Waggon überschlug sich, die Insassen wurden dabei aber nicht herausgeschleudert.
Polizeisprecher Dietmar Trust berichte auf Nachfrage der WAZ Mediengruppe, dass sich eine Gondel aus der Verankerung gelöst habe und die Fahrgäste eines Waggons mehrere Meter kopfüber in dem auch als Musikexpress bekannten Karussell weiter fuhren. Der Betreiber habe sofort eine Notbremsung eingeleitet.

Bei einem Kirmesunfall sind in Gevelsberg sieben Menschen teils schwer verletzt worden. Fühlen Sie sich auf den Fahrgeschäften sicher?
Bei dem Unfall wurden drei Personen schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Bei den Schwerverletzten handelt es sich nach Polizei-Angaben um eine 47-jährige Frau aus Hagen und zwei Frauen (45 und 52 Jahre) aus Gevelsberg. Vier Menschen erlitten leichte Verletzungen, viele einen Schock.
Ordnungsamt bricht Feuerwerk ab
44 Polizeibeamte waren vor Ort, darunter auch Einsatzkräfte aus Dortmund, Wuppertal und Hagen. Neun Rettungswagen und drei Notärzte waren bis weit in die Nacht hinein im Einsatz. Unterstützung gab es unter anderem auch vom DRK Witten.
In Gevelsberg wurde Sirenenalarm ausgelöst. Die Verletzten wurden in Krankenhäuser in Schwelm und Hagen transportiert. Über die konkrete Unfallursache gibt es bislang noch keine Erkenntnisse. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen mit. Die Staatsanwaltschaft ist informiert. Sachverständige werden am heutigen Mittwoch vor Ort das Fahrgeschäft begutachten.
Betrunkene behindern Polizei-Absperrung
Das Höhenfeuerwerk am Strückerberg wurde trotz des Unfalls zunächst abgefeuert. Nachdem die Schwere des Unfalls bekannt geworden war, sorgte dann das Ordnungsamt für den Abbruch des Spektakels.
Während viele Kirmesbesucher entsetzt reagierten, weigerten sich zwei Betrunkene das Umfeld des Fahrgeschäftes zu verlassen. Da die Polizei das Gelände so für Ermittlungszwecke nicht absperren konnte, musste sie die schaulustigen Männer in Gewahrsam nehmen, nachdem diese auch gegen die Tür eines Polizeiautos getreten hatten. "So ein Verhalten war für unseren Einsatz natürlich nicht wirklich hilfreich", ärgert sich Polizeisprecher Trust.
08:09
@DirkNoell1969 (#10)
Natürlich ist es richtig, dass man, "...sich dann auch auf keine Treppe mehr trauen darf..."
Nur mit dem Unterschied, dass sich im Leben nicht jede Treppe vermeiden lässt, die Nutzung einer Kirmesattraktion schon.
Ich rate auch von Panikmache ab, kann aber Leute verstehen, die sich nach solchen Unfällen zumindest zeitweise von Kirmesfahrgeschäften fernhalten.
20:14
Jetzt stellt euch doch mal alle die Frage: Wieviele Volksfeste gibt es jedes Jahr in Deutschland? Und dann stellt euch mal die Frage: Wie oft passiert etwas? Und zu welchem Ergebniss kommt ihr? Da ist es leichter nen sechser mit Superzahl im Lotto zu haben.
20:02
Ich kann ja durchaus verstehen wenn man sich jetz aus angst zu verunglücken sich jetzt nicht mehr in kirmess geschäfte traut ! Aber dann dürfte mann sich auch auf keine treppe trauen nur weil mann mal runtergefallen ist ! Und wasdenTüv Abteilung Fliegende Bauten die für kirmess fahrgeschäfte zuständig ist die kommen zu beginn der kirmess auf den platz um die geschäfte zu untersuchen ! was den rest der spielzeit beegt das in der verantwortrtung der schaustellerunddie sind auch nur menschen und somit nicht un fehlbar was nicht bedeuten soll das ich das gut finde was hier passiert ist aber menschen sind keine maschinen und maschinen keine menschen menschen machen fehler und können sie korregieren und sie aussprechen doch maschienen können nicht sagen ob da jetzt gerade in dem moment was kaputt geht ohne was ztu beschönigen oder vom problemm abzu kommen es muss natürlich was gemacht werden damit solche unfälle sich nicht wiederholen doch was hier passiert ist kann jetzt niemand mehr ände
18:53
@8 kann ich mir zwar gut vorstellen aber wie ist es dann wenn er einfach nicht dort hin geht und außerdem hat hier das eine mit dem anderen nichts zu tun. Rangierunfälle können jeder Zeit passieren. Und außerdem stellt sich die Frage wer hatte damals schuld der Fahrer des LKWs oder der Sohn der nicht aufgepasst hat beim Laufen hat er vielleicht einfach versucht sich wo durchzuquwetschen oder einen gesperrten Bereich betreten. UNd wer weiß wo hier der Fehler liegt war das Karussel zu alt? Irgendwann wird stahl nun mal wenn es permanent beansprucht wird spröde und kann schnell reißen dies kann man mit dem blosen Auge nicht sehen.
Schlimm sind die Gerüchte die kursieren oder auch heute Nacht kursierten. Bitte erst mal abwarten woran es wirlich lag.
das das eine mit dem anderen nichts zu tun hat weiß ich auch,aber ich habe daran gedacht das es genau vor zwei jahren auch in gevelsberg auf der kirmes war.und ich froh bin das er den unfall überlebt hat und ich auch den verletzten ganz viel glück und gute bessereung wünsche.und jeder unfall ist in meinen augen schlimm.und mein sohn geht auch nur dorthin weil er seine eigene angst überwinden will.aber er hat nur in gevelsberg angst sonst eigendlich nicht
14:03
Gute Besserung den Verletzten.Wenn ich bedenke das am 23.06.2010 mein Sohn dort auch einen Rangierunfall hatte,und er jedesmal Herzrasen bekommt wenn er dort hin geht.
13:39
Der Sirenenalarm ruft die Rettungskräfte auf den Plan, die sich fern einer Einsatzzentrale aufhalten. Insbesondere gilt dies für freiwillige Feuerwehren. Kommt zwar aus der Mode (gerade in Zeiten von SMS), ist aber in ländlichen Gegenden und kleineren Gemeinden durchaus die übliche Vorgehensweise.
Die Sirenen werden übrigens in Gevelsberg jeden Samstag um 12 Uhr mittags getestet. Dann weiß ich ganz ohne Armbanduhr immer, wann ich beim Rasen mähen Pause machen darf...
Nicht vergessen zum Kirmeszug am Sonntag um 14.00 Uhr! Habe erst an eine Neuerung zum Feuerwerk gedacht aber dann doch um diese Uhrzeit und mit mehr als einem Martinshorn?
Wenn ich richtig gelesen habe, kehren aber auch Gemeinden, die großzügig die Sirenen abgebaut haben, gerne wieder auf diese Alarmierungsart und Möglichkeit der Warnung (z. B. Katastrophen, Feuer, etc.) zurück.
Und hier einmal lieber zuviel als zu wenig Leute anfordern, dumm nur wenn dann viele ehrenamtliche bzw,. freiwillige "privat" sowieso auf der Kirmes - also praktisch vor Ort - sind (ohne Ausrüstung). Nicht jeder dürfte Bereitschaftsdienst oder Brandsicherheitswache für das Feuerwerk an der Grundschule "Strückerberg" gehabt haben.
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Trotz der Bilder in gewissen Medien und einiger Kommentare: DANKE an die Helferinnen und Helfer der Feuerwehren und Hilfsorganisationen aus Nah und Fern! Danke aber auch an den Herrn da oben (u. a.), dass nicht noch mehr passiert ist.
13:14
Schlimmer Unfall ganz sicher, aber was sollte bitte der Sirenenalarm?
Gute Besserung den Verletzten
12:51
zur techn. Abnahme durch TÜV oder wem auch immer bei "fliegenden Bauten" !
Bei den Kirmes-Unfällen in letzter Zeit könnte man auch vermuten,daß viele Autos mit frischer TÜV-Plakette nicht verkehrssicher sind.
Den Verletzten : Gute Besserung.
12:36
Wo steht denn in dem Artikel, dass die Personen herausgeschleudert wurden?
Aber egal. Ich bin noch völlig unter Schock. Meine Kinder waren gestern beide (wenn auch nicht mehr zur Zeit des Unfalls) auf der Kirmes. Und zumindest meine Tochter war ca. 3 Stunden vor dem Unfall noch auf diesem Gerät.
Und wer die Kirmes in Gevelsberg kennt, weiß wie voll das am letzten Abend kurz vor dem Feuerwerk dort ist.
Ganz toll natürlich die Besoffenen, die die Polizei bei ihrer Arbeit stört.
09:33
Zum Glück ist nicht mehr passiert, mit sowas rechnet ja keiner.
Jedoch frage ich mich, ob den Artikel unterschiedliche Mitarbeiter geschrieben haben?
Ein Waggon aus dem "Schlagerexpress" hatte sich gelöst und die Insassen herausgeschleudert, heißt es zu beginn.
Bis dann jemand anderes schrieb: Der Waggon überschlug sich, die Insassen wurden dabei aber nicht herausgeschleudert.
Unter dem Beitrag oben stehen zumindest zwei Namen.
"Zum Glück ist nicht mehr passiert, mit sowas rechnet ja keiner."
Ja, gut dass nicht mehr passiert ist, aber auf einem Fahrgeschäft auf einer Kirmes, das alle paar Tage auf- und abgebaut wird, sollte man vielleicht doch mit sowas rechnen.
Keine Ahnung, warum der Waggon sich gelöst hat, aber vielleicht waren ein paar Schrauben nicht so fest, wie sie hätten sein sollen.