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Katakomben mit spanischem Flair

03.02.2012 | 19:30 Uhr
Katakomben mit spanischem Flair
Stellten das Konzept für die Katakomben vor: Bürgermeister Claus Jacobi, Anojan Sivapalasundaram, Marco Roppertz und der Leiter der Technischen Betriebe Reinhard Lorch (von links).

Gevelsberg.„La Caverna“, übersetzt „Die Höhle“, soll die Gastronomie in den Katakomben am Ennepebogen heißen. Gestern stellte Bürgermeister Claus Jacobi zusammen mit dem Leiter der Technischen Betriebe, Reinhold Lorch, und den zukünftigen Gastronomiebetreibern Marco Roppertz und Anojan Sivapalasundaram deren Konzept vor.

„Am vermutlich kältesten Tag in diesem Winter weckt der Gedanke an eine außergewöhnliche Gastronomie am Ennepestrand schon eine gewisse Vorfreude“, erklärte Bürgermeister Claus Jacobi.

Noch viel Arbeit bis zur Realisierung

Dabei machte er auch deutlich, dass alle Beteiligten mit dem Zuschlag für das Konzept der beiden Jungunternehmer erst am Anfang einer Projektidee stehen und es noch eine Menge Arbeit bis zu Realisierung zu bewältigen gibt.

Gegen mehrere sehr unterschiedliche Konzepte konnten sich der gebürtige Schwelmer Marco Roppertz und der Gevelsberger Anojan Sivapalasundaram letztendlich mit ihrem mediterran geprägten Projekt durchsetzen. Wohl auch nicht zuletzt, weil sie von Anbeginn der Bekanntgabe und der Ausschreibung permanent am Ball geblieben sind. Dabei hätten sie so häufig bei Reinhold Lorch vorgesprochen, das dieser scherzhaft meinte: „Am Schluss habe ich mich schon in einem Liegestuhl vor der Gastronomie gesehen.“

„Wir wollen nicht in Konkurrenz zu Gaststätten in der Stadt treten, sondern unser ganz eigenes Konzept verwirklichen“, erläuterte Marco Roppertz. So soll die geplante Bar & Restaurant vor allem spanische Küche bieten, die das Strandflair des Ennepebogens mit einbezieht. Kleine Tapas zu den Getränken, kostenlos Brot und Oliven zum Wein und Leckeres vom heißen Stein sind nur einige Beispiele für die zukünftigen Köstlichkeiten am Ennepestrand. Darüber hinaus wollen sie auch Kugelgrills verleihen, so dass sich Besucher am Ennepestrand ihr eigenes Essen zubereiten können. Brunches an den Wochenenden mit Livemusik sind dabei ebenso ein Teil des Gesamtkonzeptes.

Die Betreiber sindkeine Branchenneulinge

Zueinander fanden die beiden Jungunternehmer schon vor längerer Zeit. Beide sind in Sachen Unterhaltung und Gastronomie keine Neulinge. So legt Marco Roppertz seit bereits Jahren in angesagten Lokalitäten als DJ „Ropp C“ auf und Anojan Sivapalsundaram organisierte bereits zahlreiche Veranstaltungen dieser und ähnlicher Art.

Bevor es aber so richtig am Ennepestrand losgehen kann, stehen noch zahlreiche Genehmigungsverfahren mit den beteiligten Behörden wie dem Gesundheitsamt, dem Umweltamt und der Unteren Wasserbehörde auf der Tagesordnung. „Sie bekommen jede Unterstützung aus behördlicher Sicht“, versprach Jacobi. „Wir versuchen, möglichst bis Mai fertig zu sein. Uns ist aber klar, das dies ein sehr ergeiziges Ziel ist.“ Vorher muss die Stadt als einzige bauliche Leistung noch die Toilettenanlage in die Katakomben einbauen lassen.

Ralf Sichelschmidt

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