Ewoca³-Projekt
Jugendliche reisen nach Butera
06.08.2010 | 19:45 Uhr 2010-08-06T19:45:00+0200
Gevelsberg.Auf zehn junge Gevelsberger warten interessante Tage in Butera. Im Rahmen des Ewoca³-Projekts fliegen sie am kommenden Dienstag in die sizilianische Partnerstadt. Dort werden sie gemeinsam mit jungen Menschen aus Butera selbst sowie aus Szprotawa zweieinhalb Wochen lang gemeinsam an einem Projekt arbeiten, aber auch gemeisam Ausflüge unternehmen und an Volksfesten teilnehmen.
Am Montagabend werden zunächst neun junge Leute sowie zwei Betreuer aus der polnischen Partnerstadt Szprotawa am Städt. Jugendzentrum eintreffen, wo sie zu Abend essen und die Zeit – es sind auch Betten vorbereitet – bis zur Abfahrt zum Flughafen Weeze um 2 Uhr morgens verbringen. Dann stoßen auch die beiden männlichen und acht weiblichen Teilnehmer aus Gevelsberg im Alter von 16 bis 19 Jahren dazu, die von Jugendzentrums-Mitarbeiterin Katja Kirchoff-Klamroth, der pädagogischen Honorarkraft Sonja Scholl und Rainer Sprenger als technischem Betreuer begleitet werden.
Um 6.30 Uhr hebt der Flieger am Dienstag ab
Um 6.30 Uhr hebt der Flieger nach Sizilien ab. Mittags beziehen die Gäste ihr Quartier in Butera in einem renovierten Altenheim. Am Abend wird die Gruppe noch internationaler, wenn auch zwei junge Franzosen (16 bzw. 17 Jahre alt) dazustoßen.
„In Butera werden wir täglich morgens ein paar Stunden arbeiten und versuchen, einer brach liegenden Spielfläche neues Leben einzuhauchen“, kündigt Katja Kirchoff-Klamroth an. Außerdem stehen neben Strandbesuchen Ausflüge zum Ätna, nach Palermo und nach Gela auf dem Programm. Zudem wird die Gruppe an gleich drei Volksfesten in der Region (unter anderem am 16. August zu Ehren des Schutzpatrons von Butera, San Rocco) teilnehmen.
Am Samstag, 28. August, fliegen die Teilnehmer aus Gevelsberg und Szprotawa wieder zurück. Die polnischen Jugendlichen werden dann wieder eine Nacht im Städtischen Jugendzentrum verbringen. So können sie auch noch das Musikfestival „Dickes G“ am Ennepebogen besuchen, bevor sie am Sonntagmorgen die Heimreise antreten.
Das Ewoca³-Projekt (Ewoca steht für „European Workcamp“) wurde vom Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk Dortmund und der Mercator Stiftung ins Leben gerufen und zum großen Teil finanziert. Ziel ist, den Jugendaustausch innerhalb der EU und der Anrainerstaaten zu fördern. Dies geschieht im Rahmen der Workcamps die sich Umweltprojekten widmen. Jeweils drei Städte aus drei verschiedenen Ländern führen das Projekt über einen Zeitraum von drei Jahren gemeinsam durch. Dabei ist jede Stadt einmal Gastgeber.
In Gevelsberg, wo im vergangenen Sommer das erste Camp stattfand, hat „Ewoca³“ sichtbare Spuren hinterlassen. So wurden die Naturspielflächen Hellerfeld und Breitenfeld instand gesetzt. Darüber hinaus verzierten die Jugendlichen das östliche Portal des Engelberttunnels an der Milsper Straße mit einer sehenswerten Blumenwiese.
13:58
Die Ewoca-Ziele werden eigentlich nicht erreicht werden, denn in diesem Jahr beteiligen nicht dieselben jungen Menschen aus Szprotawa, die im 2009 so gut in Gevelsberg gearbeitet haben. Warum? Das ist eine Frage an Katia?
22:49
Und mein guter Freund aus Szprotawa Jakub fliegt auch nach Italien?