In vier Abschnitten zum Nirgena
07.07.2011 | 18:27 Uhr 2011-07-07T18:27:00+0200
Gevelsberg.Nachdem die Kanalsanierung an der B7 nahezu abgeschlossen ist, sollen im Herbst die Arbeiten zur Neugestaltung der Straße zwischen An der Drehbank und Nirgena beginnen. Vorgesehen ist, die Straße – ähnlich dem Vorgehen bei der Erneuerung der Mittelstraße – in Abschnitten einzuteilen.
In der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Wirtschaftsförderung stellten Wolfgang Mesenholl vom Planungsbüro MWM und Andreas Gohl vom Ingenieurbüro Gohl die Ausführungsplanung vor. Demnach wird der etwa 900 Meter lange Bereich in vier Abschnitte aufgeteilt, die – bis auf die Baumpflanzung – jeweils komplett fertig gestellt werden sollen, bevor der nächste Abschnitt folgt.
Abschnitt eins zwischen Drehbank und Grüntaler Straße soll noch vor der kommenden Weihnachtszeit hergestellt werden. Anschließend geht es mit dem zweiten Abschnitt weiter, der an der Bahnhofstraße endet. Das dritte Teilstück reicht etwas über die Einmündung Jahnstraße hinaus. Diese beiden Abschnitte sollen bis zur Kirmes 2012 komplett hergestellt sein, erläuterte Mesenholl.
Flüsterasphalt kommt nicht zum Einsatz
Nach dem Volksfest geht es dann an die letzte Etappe. Das vierte Teilstück wird in zwei Unterabschnitte aufgeteilt: zunächst wird bis zum Verkehrsknotenpunkt am Nirgena gearbeitet, dann kommt die Kreuzung selbst und ein kleines Stück darüber hinaus an die Reihe. Im Oktober 2012 sollen die Arbeiten schließlich komplett abgeschlossen sein.
Während der Bauarbeiten soll der Verkehr je nach bearbeiteter Straßenseite verschwenkt, aber zweispurig weitergeführt werden. Parkplätze stehen im jeweiligen Bauabschnitt nicht zur Verfügung. Nach Abschluss der Arbeiten wird deren Zahl aber wie bisher bei rund 100 liegen.
Auf den favorisierten Flüsterasphalt „LOA 5D“ muss die Stadt verzichten. Der Landesbetrieb Straßen.NRW sprach sich gegen den Belag aus, da dieser eher für höhere Geschwindigkeiten geeignet sei. Zum Einsatz kommt dafür ein lärmmindernder offenporiger „Splittmastixasphalt“.
47 Bäume – Säulenhainbuchen und Spitzahorn) sind für die Straße vorgesehen. 60 bis 70 Leuchten werden aufgestellt. Eine energiesparende LED-Beleuchtung wird nicht installiert, da das Licht für eine Straße dieser Größenordnung nicht ausreiche.
Die Mitglieder des StUWi nahmen die Planungen einstimmig zur Kenntnis.
16:04
#1 von FritzSchroeder
In Hagen werden Strassen in der größenordnung innerhalb von 1 Woche erneuert.
So sehen die auch aus !
09:40
Für 900m braucht Gevelsberg über 1Jahr??? Das ist doch wohl ein Witz. In Hagen werden Strassen in der größenordnung innerhalb von 1 Woche erneuert.
Erst müssen wir die Kanalarbeiten hinnehmen die schon lange genug gedauert haben und dann noch das.