Gevelsberg
In Euskirchen lockt der Vorstandsposten
12.03.2010 | 19:08 Uhr 2010-03-12T19:08:00+0100Udo Becker, Vorstand der Stadtsparkasse Gevelsberg, wechselt nach Euskirchen. Zum 1. November wird er dort zunächst seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied aufnehmen, um dann im März 2011 das Amt des Vorstandsvorsitzenden zu übernehmen.
Eine berufliche Perspektive, die Udo Becker nicht ablehnen konnte.
Seit 2003 ist Udo Becker Mitglied im Vorstand der Stadtsparkasse Gevelsberg und für den Privatkundenmarkt verantwortlich. „Ich kann meinem Kollegen nur gratulieren und viel Erfolg und gutes Gelingen für seine neuen Aufgabenbereiche wünschen”, so Vorstandsvorsitzender Thomas Biermann. „Die berufliche Herausforderung ist mit Sicherheit reizvoll - ich kann verstehen, dass er sich derart entschieden hat.”
Verständnis für Udo Beckers Entscheidung zeigt auch der Verwaltungsratsvorsitzende Bürgermeister Claus Jacobi: „So bedauerlich es auch ist, mit Udo Becker ein engagiertes Vorstandsmitglied zu verlieren, sein Werdegang ist zugleich auch Ausdruck eines Prädikats für 'Gevelsberger Qualität'.”
Zu den Anforderungen an die Besetzung eines Postens als Vorstandsvorsitzender zählt neben persönlicher und fachlicher Kompetenz ebenso die erfolgreiche Arbeit in der Vergangenheit. Da gibt es mit den Erfolgsbilanzen der Stadtsparkasse Gevelsberg zweifelsfrei Pluspunkte. Etliche Aufgaben warten nun auf Udo Becker, der mit seiner Familie eine neue Bleibe im Rheinland suchen muss und dort die Einschulung seiner Tochter vorbereitet.
Der Verwaltungsrat wird nun in enger Abstimmung mit dem Vorstandsvorsitzenden kurzum das für die Neubesetzung vorgesehene Verfahren einleiten.
Mit dem Weggang von Udo Becker als Vorstand der Stadtsparkasse Gevelsberg in den Vorstand der Kreissparkasse Euskirchen muss sich der Traditionsverein SE Gevelsberg einen neuen Vorsitzenden suchen. „Mein Herz hängt sehr an dem Verein, so dass ich mich für einen geordneten Übergang einsetze”, sagt Becker. Erste „konstruktive Gespräche” habe er bereits geführt.
Klar ist, dass die Anforderungen an die Führung eines Großvereins hoch, fast professionell sein müssen. So bauen die SE Gevelsberg derzeit ein Gesundheitszentrum auf. Ferner ist im Umfeld der sportlich erfolgreichen Mitglieder vieles zu regeln. Beispiel die Handballer, die als HSG Gevelsberg-Silschede durchaus die Chance haben, in die Oberliga aufzusteigen. „Das macht man nicht mal eben mit links”, so Udo Becker. Wer als Nachfolger infrage kommen könnte, darauf will sich der SEG-Vorsitzende nicht einlassen.
Er widerspricht aber nicht, wenn der Vize und Schatzmeister Ralf Nitsch gehandelt wird. Doch der Leiter der Sparkassen-Zweigstelle Oberstadt befindet sich derzeit in Neuseeland. Er weiß noch nichts von den Entwicklungen – sowohl in der Stadtsparkasse als auch bei den SE Gevelsberg. Doch das nötige Potenzial bringt Ralf Nitsch für diesen verantwortungsvollen Posten durchaus mit.
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