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ewoca³ - Spielplatzbau in Butera ein großer Erfolg

02.09.2010 | 18:13 Uhr
ewoca³ - Spielplatzbau in Butera ein großer Erfolg

Gevelsberg/Butera.Unzählige Stunden werkelten und arbeiteten Jugendliche aus den Partnerstädten Gevelsberg, Szprotawa, und Butera in der sizilianischen Partnerstadt im Rahmen des ewoca³ Projektes an der Gestaltung eines Spielplatzes. Zum Abschluss ihres gemeinnützigen Einsatzes in Butera gab es am vorletzten Tag der Reise erneut eine Einladung von einem der italienischen Mitarbeiter in dessen Landhaus, wo die Teilnehmer mit italienischen Köstlichkeiten wie Bruschetta und Lasagne verwöhnt wurden.

Zu später Stunde waren nahezu alle durch die immer lauter werdende Musik in großer Tanzlaune und so weitete sich der Abend nicht zuletzt durch die von den verschiedenen Ländern dargebotenen Tanzeinlagen zu einer großen Party aus, an der nicht nur die Jugendlichen sondern auch die Mitarbeiter große Freude hatten.

Einweihung durch
Bürgermeister Casisi

Nachdem die Arbeiten auf der Spielfläche beendet waren, ging es am letzten Tag noch einmal zum Strand, bevor es dann „Koffer packen“ hieß. Abends fand dann die offizielle Einweihung der Spielfläche durch Bürgermeister Luigi Casisi und der Segnung durch einen Priester statt.

Die Arbeit der Jugendlichen lobten die Offiziellen in den höchsten Tönen und von allen Seiten wurde die große Hoffnung geäußert, dass das Projekt ewoca³ weitergeführt werden möge, da es nicht nur gemeinnützige Projekte, sondern vor allem das Zusammenwachsen von Europa in erheblichem Maße unterstützt.

Auf der Spielfläche hängt jetzt ein Schild, auf dem unter den Flaggen der drei Länder jeder Teilnehmer namentlich genannt ist, der an dem erfolgreichen Projekt beteiligt war. Nach der Einweihungsfeier hieß es dann endgültig von Butera Abschied zu nehmen. Nach einer tränenreichen Verabschiedung von der italienischen Gruppe und ihren Mitarbeitern wurden die polnischen und deutschen Teilnehmer um drei Uhr morgens nach Trapani zum Flughafen gebracht. Begleitet wurden sie von vier Italienerinnen, die nur um den Abschied noch hinauszögern zu können, bereit waren, eine insgesamt achtstündige Busfahrt auf sich zu nehmen.

Am Nachmittag kam die Gruppe der Polen und Deutschen dann nach einer nahezu schlaflosen Nacht wohlbehalten wieder am Jugendzentrum in Gevelsberg an. Für die Polen ging es am Sonntagmorgen nach einer Nacht im Jugendzentrum mit dem Bus zurück in ihre Heimat.

Bereits jetzt laufen die verschiedenen Internetportale heiß, die den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, miteinander in Kontakt zu bleiben und alle sind sich einig: Das war ein unvergesslicher Sommer in Butera und im nächsten Jahr sehen wir uns in Szprotawa alle wieder.

DerWesten

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