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„Ein schönes Angebot für Gevelsberg“

22.02.2012 | 20:00 Uhr
„Ein schönes Angebot für Gevelsberg“
Andreas und Claudia Bromberg entspannen sich im neuen Ruhehaus.

Gevelsberg. „Alle fragen schon: ,Na, wie war es denn?“, meint Claudia Bromberg lachend. Sie gehörte am Dienstag zu den Auserwählten, besser gesagt: zu den glücklichen Gewinnern, die das neue „Schwimm in“ mit dem Saunadorf „Africana“ schon vor der Eröffnung am Samstag testen durften. Gemeinsam mit ihrem Mann Andreas probierte sie die Angebote in der um- und ausgebauten Einrichtung aus. In unserer Zeitung schildern sie ihre Eindrücke.

Besonders begeistert zeigten sich die Tester von der Gesamtgestaltung des Saunadorfes. „Das Motto ,Afrika’ ist superschön, konsequent und kreativ umgesetzt“, meint Claudia Bromberg. „Wir waren beide unabhängig voneinander schon in Afrika, wir haben richtig Fernweh bekommen“, sagt sie. Beide loben die warmen Farben und die Liebe zum Detail: passender Wandschmuck, Äste als Kleiderhaken, die wie ein Lehmhaus gestaltete Rundsauna und die holzverkleidete Duschen.

„Im Dunkeln ist es immer schön, mit den Lichtern“, meint Claudia Bromberg zum Außenbereich. Es sei vielleicht noch ganz nett, wenn man draußen „ein Feuerchen“ mache. „Und es muss jetzt noch ein bisschen grüner werden“, sagt ihr Mann, dem die einheitliche Kleidung der Mitarbeiter im Safarilook gefällt.

„Die Panoramasauna ist schon ein Erlebnis“, meinen die Tester. „Sie ist sehr groß und von dort aus lässt sich das Areal schön überblicken“, führt Andreas Bromberg aus.

Bewährt ist die Blockhaussauna. „Sie sieht zwar aus wie eine Almhütte, passt aber doch ganz gut ins Bild“, so Claudia Bromberg. In dieser Sauna wird es besonders heiß. „Außergewöhnlich“ nennt sie die neue Rundsauna. „Man hat viel Platz und sitzt sich im Kreis gegenüber“, erklärt sie. Nur zum Liegen sei sie nicht so gut geeignet.

Die Höhlensauna, die wie ein Stollen angelegt ist, finden beide sehr gemütlich. „Es gibt kein natürliches Licht und an der Decke hängt ein Feuertopf“, berichtet Claudia Bromberg. Drei weitere Saunen und drei Dampfbäder, darunter ein Kräuterbad ergänzen das Angebot im Innenbereich. „Das ist im Grunde wie vorher“, sagt Andreas Bromberg. Es sei aber alles schön renoviert.

„Der Ruheraum dort ist sehr wohnlich – wie im eigenen Wohnzimmer mit Teppichboden und geschmückten Wänden“, erklärt Andreas Bromberg. Diese private Atmosphäre gefalle ihm sehr. Großes Lob gibt es auch für das Ruhehaus im Außenbereich. „Das ist urgemütlich, mit Kamin darin“, sagt Claudia Bromberg.

„Neu, modern und schön gestaltet“, so schildern die Tester den Wellnessbereich. Die Angebote konnten sie aber noch nicht nutzen. Die Preise dafür empfinden sie als hoch, „was angeboten wird, ist allerdings super“, so Claudia Bromberg.

Einen kurzen Abstecher machten das Testerpaar in die Gastronomie. Sehr schön finden sie die Panoramafester und die große Außenterrasse. Dass die warmen Farbtöne auch hier beibehalten wurden, hoben sie ebenfalls positiv hervor. Vom Speisenangebot probierten sie aber noch nichts.

Problemlos kamen die Brombergs mit dem neuen Zugangssystem zurecht. Lobend erwähnen sie die neue Umkleide mit schönen Farben und großen Schränken. „Vom Interieur her wirkt alles sehr hochwertig“, meinen sie. Es sei zudem alles gut beschildert.

Im Grundsatz blieb der Badebereich des „Schwimm in“ unverändert. „Aber das Bad war ja auch vorher schön“, meint Andreas Bromberg. Seine Frau hebt die frisch gestrichenen Wände hervor. „Die Farbgestaltung gefällt mir persönlich gut.“ Das die Stirnseite des Bades neu gefliest wurde, fiel beiden auf. „Die Fliesen waren vorher sehr schmutzempfindlich, ich hoffe, das wird jetzt besser“, so Claudia Bromberg. Etwas versteckt sei der Durchbruch zur Gastronomie. „Da müsste die Beschilderung vielleicht noch anders gestaltet werden“, so Andreas Bromberg. Zudem wünscht er sich Pflanzen am Sportbecken.

„Das ist ein schönes Angebot für Gevelsberg“, sind sich unsere Tester einig. „Das wird auch überregional Besucher anziehen.“ Allerdings, so betonen Claudia und Andreas Bromberg, sei das neue Saunaangebot „vielleicht nicht so geeignet zum schnellen Schwitzen.“ Aber wenn man Zeit habe, sei es eine tolle Sache. Darauf würden die Betreiber mit ihrer Werbung für „einen Tag Urlaub“ auch abzielen, meint das Paar: „Wir werden auf jeden Fall wieder hingehen.“

INFO:

Unserer Tester Claudia und Andreas Bromberg hatten bei unserer Verlosung zwei Karten für den Probebadetag gewonnen – genauer genommen war es Tochter Greta. Doch die 16-Jährige verzichtete zu Gunsten ihrer Eltern.

Andreas Bromberg (46) ist Hausmeister der Grundschule Vogelsang. Seine Gattin Claudia (39) ist Hausfrau. Zur Familie gehört auch die jüngere Tochter Eva (15).

Als Tester sind die Brombergs gut qualifiziert. Seit vielen Jahren sind sie leidenschaftliche Saunagänger. In größeren Häusern in der Region wie in Hagen und Plettenberg sind sie gelegentlich finden. Aber auch die bisherigen Angebote des „Schwimm in“ nutzten sie. „Nach dem letzten Umbau waren wir einige Male dort“, so Andreas Bromberg.

Besonders gut kennen sie den Badebereich des „Schwimm in“. Beide gehören den Wasserfreunden Gevelsberg an, sind dort im Vorstand aktiv. Claudia Bromberg ist zudem als Übungsleiterin, unter anderem für den Schwimmkurs für muslimische Frauen und für Schulschwimmen, im Einsatz.

Bei den Wasserfreunden, wo sie schon als Jugendliche aktiv waren, haben sich die beiden übrigens kennen gelernt.

Hartmut Breyer

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Kommentare
26.02.2012
20:11
„Ein schönes Angebot für Gevelsberg“
von achimthomann | #4

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe mich auf die Eröffnung des Schwimm in gefreut. Diese Freude verging jedoch sehr schnell, als ich lesen „durfte“, dass 620.000 Euro meiner Meinung nach Zweckentfremdet wurden und ich zusätzlich die Höhe der Eintrittspreise gelesen habe. Hin und wieder bin ich ins Schwimm in zum Frühschwimmen gegangen. Der alte Preis betrug für 1 Stunde 1,00 Euro. Nun muss ich für diese Leistung 3,50 Euro bezahlen, da aber im Außenbereich nicht verändert wurde, müssen alle Freibadbesucher die Saunalandschaften bezahlen. Ich finde es unverschämt die Gevelsberger so zu abzuziehen.

23.02.2012
12:54
Lieber Herr Breyer,
von Jacques_Cormay | #3

es ist unfassbar, dass sie in diesem Artikel mehr als zehn Rechtschreibfehler unterbringen konnten. Die unzähligen grammatischen Schwächen und falschen Zitationen sind dabei noch gar nicht einberechnet. Bitte, und das meine ich völlig ernst, bitte, arbeiten Sie an Ihrem Stil und Ihrem Orthographie- und Grammatikvermögen.

23.02.2012
08:35
„Ein schönes Angebot für Gevelsberg“
von ULROverum | #2

..as im wahrsten Sinne des Wortes baden geht und bei dem die öffentliche Hand auf allen weiteren Folgekosten sitzen bleibt !

23.02.2012
08:32
„Ein schönes Angebot für Gevelsberg“
von ULROverum | #1

....... für diejenigen, die sich die "Freiheit" SchwimmIN leisten können !
Einem Menschen, der Leistungen zum Lebensunterhalt bezieht, sei er erwerbslos, sei er erwerbstätig als "Aufstocker", oder sei er als Rentner in der Grundsicherung muss dieses Angebot wie Hohn erscheinen.
Legt man nämlich den Tagessatz in Höhe von 1,38 € für Freizeit, Unterhalt und Kultur für die angesprochenen Personengruppen zu Grunde und sieht sich die Preise des privaten Betreibers an, bleibt einem die Spucke weg !
Und das, nach einer bewusst schwammigen Vorabaussage, dass man die „Preise wohl halten könne“.
Ein aus Steuergeldern mit immensen Summen voll renoviertes Objekt (natürlich ohne Freibad, "das ist dem Betreiber zu billig" und im Betrieb zu aufwendig) wird einer auf Profit orientierten privaten Gesellschaft zu einem vergleichsweise kleinen Obulus zur Verfügung gestellt.
Da kann man sich nur noch an den Kopf fassen und sich das alte Hallenbad zurückwünschen.
Aber es wäre nicht das erste PPP Objekt, d

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