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Auszeichnung

Zoom-Architektin erhält Innovationspreis der SPD Gelsenkirchen

09.06.2011 | 17:57 Uhr
Zoom-Architektin erhält Innovationspreis der SPD Gelsenkirchen
Giggi Heuß ist die Architektin der ZOOM Erlebniswelt und wird in der kommenden Woche mit dem Innovationspreis der SPD ausgezeichnet. Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.  Die Architektin der Zoom Erlebniswelt, Giggi Heuß, wird in der nächsten Woche mit dem Innovationspreis der SPD Gelsenkirchen für ihr Engagement um die Stadt ausgezeichnet.

Die Entscheidung war so einfach wie eindeutig: Ist die ZOOM Erlebniswelt einmal fertig gestellt, gibt es einen Preis. Jetzt, knapp zehn Jahre später, ist es soweit. Der Innovationspreis der SPD Gelsenkirchen geht in diesem Jahr an Giggi Heuß . Die Architektin aus Karlsruhe hat den neuen Zoo entworfen und ihre spannenden Ideen in eindrucksvolle Taten umgesetzt.

„Uns war schon lange klar, dass Giggi Heuß dafür ausgezeichnet werden muss, aber wir wollten damit warten, bis die Arbeiten fertig sind“, erklärt Nina Schadt vom Unterbezirksvorstand der SPD. Ganz fertig ist der Zoo zwar noch nicht, „denn es gibt noch immer viele Kleinigkeiten, die erledigt werden müssen, die der Besucher aber nicht sieht“, so Schadt. Schon allein deshalb ist die 56-jährige Architektin noch immer sehr häufig in Gelsenkirchen, um sich ein Bild von den Arbeiten zu machen.

Baby-Boom in Afrika

1998 hatte Heuß ihre Ideen präsentiert, 2001 wurde der erste Spatenstich gesetzt. „Die Diskussionen damals waren sehr kontrovers und viele konnten sich mit dem neuen Namen nicht anfreunden. Generationen haben im Ruhr Zoo laufen gelernt und die mussten sich nun umgewöhnen, aber es hat funktioniert“, sagt Heike Gebhard, Vorsitzende der SPD in Gelsenkirchen und Mitglied des Landtages von NRW.

Keine Ausschreibung im Jahr 2011

Seit 2004 verleiht die SPD den Innovationspreis, bislang drei Mal. Vergeben wird er an Menschen oder Vereine, „die sich um die Stadt verdient gemacht haben und von deren Ideen Gelsenkirchen noch heute Früchte trägt“, erklärt Gebhard. Ab sofort soll der mit 500 Euro dotierte Preis wieder jährlich vergeben werden.

In diesem Jahr haben sich die Verantwortlichen aber entschieden, den Modus für die Preisvergabe zu ändern. Eine Ausschreibung hat es 2011 nicht gegeben. Bislang gab es jeweils drei Nominierte. „Für uns stand ja fest, dass Frau Heuß den Preis bekommen soll, also haben wir darauf verzichtet, weitere Vorschläge zu sammeln. So wird es erst im nächsten Jahr wieder laufen“, sagt Gebhard.

Geehrt wird die Idee

Tierische Zeiten

Ausgezeichnet wird mit Giggi Heuß eine Person, geehrt wird aber ihre Idee. „Die Werbung, die Gelsenkirchen durch die ZOOM Erlebniswelt erfahren hat – in Fernsehen, Zeitungen und Magazinen in NRW und darüber hinaus – ist unbezahlbar“ erläutert Gebhard die Entscheidung für die Preisträgerin.

Am Freitag, 17. Juni, wird Giggi Heuß in ihrem Meisterwerk den Preis erhalten. Ab 19 Uhr wird im Pangung-Restaurant die Feierstunde abgehalten, bei der Dr. Ingo Westen die Laudatio halten wird. „Dr. Westen war zu der Zeit als die Frage aufkam, ob der Ruhr Zoo abgerissen wird, oder etwas ganz Neues aufgebaut wird, Geschäftsführer bei der ELE und hat entscheidend dazu beigetragen, dass wir in Gelsenkirchen noch einen so tollen Zoo haben“, erklärt Schadt.

Felix zur Nieden

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