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Zollfahnder machen reichlich Beute

21.04.2009 | 19:06 Uhr

Zehn Millionen Schmuggelzigaretten haben Beamte des Zollfahndungsamtes Frankfurt am Main vor rund drei Wochen in Gelsenkirchen sichergestellt, wie erst jetzt bekannt gegeben wurde.

Den entstandenen Steuerschaden schätzt die Zollbehörde auf rund zwei Millionen Euro. Die beiden mutmaßlichen Schmuggler im Alter von 49 und 51 Jahren wurden festgenommen und sitzen seitdem in Untersuchungshaft.

Die beiden Tatverdächtigen sollen den Angaben zufolge Deutsche sein. Einer von ihnen kommt aus Gelsenkirchen und der andere aus Dortmund. Beide Männer waren der Fahndungsbehörde bereits einschlägig bekannt.

Auf die Spur der beiden Schmuggler kamen die Zollfahnder, nachdem sie einen entsprechenden Hinweis erhalten hatten. Daraufhin wurde die Observation eines Lkw aufgenommen. Die Beamten beobachteten dann, wie an einer Lagerhalle in Gelsenkirchen die Schmuggelzigaretten entladen und schließlich im Kellerraum versteckt und gelagert wurden. Ende März griffen die Ermittler dann zu. Um die erhebliche Menge der Schmuggelware abtransportieren zu können, mussten zwei 7,5- und ein 40-Tonnen-Lkw vom Fahndungsamt eingesetzt werden.

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