Zion „verlangt” Debatte über Afghanistan
10.09.2009 | 15:49 Uhr 2009-09-10T15:49:00+0200Der Bundestagskandidat der Grünen fordert eine Kandidatendiskussion über die "entscheidende Frage von Krieg und Frieden".
Robert Zion verlangt Podiumsdiskussion zu Afghanistan in Gelsenkirchen” lautet die Überschrift einer Pressemitteilung der Grünen. Wer eine solche Debatte mit allen Gelsenkirchener Bundestagskandidaten denn ausrichten soll, verrät Zion zwar nicht. An seiner Position lässt der Grüne Bundestagskandidat aber keinen Zweifel: Er fordert eine Beendigung des Afghanistan-Krieges und die Abzug der Bundeswehr „bis spätestens Ende 2010”. Die Bürger hätten ein Anrecht darauf, dass in der „entscheidenden Frage von Krieg und Frieden ihr Wort gehört wird und die Positionen der Bewerber für den Bundestag in Gelsenkirchen klar auf den Tisch kommen”.
Mit dem Ruf nach einer „Podiumsdiskussion” steht Zion bei seinen Konkurrenten isoliert da. FDP-Direktkandidat Marco Buschmann wirft seinem Konkurrenten vor, das Thema zu instrumentalisieren: „Wer glaubt, damit Wahlkampf machen zu können, hat nicht verstanden, wie ernst die Lage ist”, so Buschmann auf WAZ-Anfrage. Ein sofortiger oder rascher Abzug würde noch mehr Menschenleben kosten und die Situation in Afghanistan deutlich verschlimmern. Und: Ein festes Abzugsdatum würde den Taliban in die Hände spielen.
Die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Meckelburg (CDU) und Joachim Poß (SPD) teilen diese Auffassung. Er würde sich aber grundsätzlich gegen eine Diskussion nicht sperren, erklärt der Sozialdemokrat - wenn es denn einen neutralen Ausrichter geben würde. Joachim Poß betont aber auch, dass Robert Zion bei den Grünen eine „Einzelposition” einnehme. Bundestags-Spitzenkandidat Jürgen Trittin sei beispielsweise anderer Ansicht als sein Gelsenkirchener Parteifreund.
Die Linke fordert auf Plakaten den sofortigen Abzug aus Afghanistan, könnte an einer von Zion geforderten Diskussion nicht teilnehmen - hat sie es doch bekanntlich in Gelsenkirchen regelrecht verschlafen, einen Direktkandidaten aufzustellen.
13:15
Einige Tausend “Einzelpositionen” und die kaiserlich-liberale “Opposition”: http://www.gruenes-gelsenkirchen.de/einige-tausend-einzelpositionen-und-die-kaiserlich-liberale-opposition-1339
Liebe Grüße
Robert Zion
06:42
Nein, dieser Nestbeschmutzer! Lass uns bitte unseren schönen Friedenskrieg. Auch grüne Waffen donnern ohne Atom!
04:00
Robert Zion war bei der Gedenkveranstaltung an der Synagoge. Während die MLPD Rumba&Täterä auf der Bahnhofstraße zu diesem Anlaß gemacht hat.
03:17
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00:42
Wo war denn Robert Zion, als am Antikriegstag gegen den Bundeswehreinsatz in Afghanistan protestiert wurde? Ach ja, das hatte die MLPD initiiert, da geht ein Grüner, der was auf sich hält, natürlich nicht hin.
Eine aktive Antikriegsbewegung wäre viel wichtiger als das Gequatsche im vertrauten Kreis der Etablierten.
00:27
Mein Geld,
Mein Haus,
Mein Wagen,
mein Weib,
...
...
...
AFGHANISTAN und das Geblubber von Grünensympathisanten
22:19
Afghanistankrieg? Langweilig? Um Himmels Willen, welches Thema wäre für Sie denn dann spannend?
;)
22:04
laaaangweilig....
21:55
Frage 1:
Wieso richtet eigentlich nicht die WAZ so eine Diskussion aus? Ist die Frage denn so unerheblich?
Frage 2:
Woher weiß Joachim Poß vom Jürgen mehr als wir?
Frage 3:
Ist die Behauptung ein politischer Inhalt solle nur zwecks Instrumentalisierung diskutiert werden gleichbedeutend mit der Absicht zu diesem Thema nichts sagen zu wollen?
Oder anders gesagt: Hat Herr Buschmann keine präsentierbare Position zu Afghanistan welche er dem Bürger mitteilen möchte?
21:19
Bzw. es gibt ja auch noch andere Politische Gruppen die etwas zu diesem Thema sagen könnten, bzw. Profs. etc.
Die Frage ist dann ob sich die anderen Politiker dieser Debatte entziehen können.
Paul