Ziegenmichel Gelsenkirchen für Aufklärungsarbeit geehrt

Im Bild von links: Franz Lipsmeier (Vorsitzender der Stiftung), Sabine Könner (WGZ Bank-Stiftung), Michael Lorenz, Helena Voigt und Stefanie Tietze (Ziegenmichel), Wilhelm Uhlenbruch (Volksbank), Torsten Herbert, Werner Böhnke (Vorsitzender der Stiftung).
Im Bild von links: Franz Lipsmeier (Vorsitzender der Stiftung), Sabine Könner (WGZ Bank-Stiftung), Michael Lorenz, Helena Voigt und Stefanie Tietze (Ziegenmichel), Wilhelm Uhlenbruch (Volksbank), Torsten Herbert, Werner Böhnke (Vorsitzender der Stiftung).
Was wir bereits wissen
Der „Ziegenmichel e.V.“ in Gelsenkirchen hat den Förderpreis der WGZ Bank Stiftung erhalten – und wurde erster Sieger mit der Initiative „Wir wollen nicht vergessen.“

Gelsenkirchen.. Der „Ziegenmichel e.V.“ mit zwei Standorten in Gelsenkirchen hat in diesem Jahr den begehrten Förderpreis der WGZ Bank Stiftung erhalten – und wurde erster Sieger mit der Initiative „Wir wollen nicht vergessen.“

Die Stiftung hat zum fünften Mal den Förderpreis vergeben. Das Gymnasium Schloss Neuhaus in Paderborn und „Paten für Arbeit e.V.“ in Essen erhielten den zweiten und dritten Preis. Die Projekte der Preisträger hatten die Volksbanken und Raiffeisenbanken eingereicht. Das Motto des diesjährigen Förderpreises lautete „Wissen macht stark – Initiativen, die Türen öffnen“. Werner Böhnke, Vorstandsvorsitzender WGZ Bank Stiftung: „Unsere Förderung soll dazu beitragen, dass der Einzelne seine persönlichen Stärken erkennt und weiterentwickelt.“

Gedenkstättenfahrten nach Buchenwald und Auschwitz

Die Volksbank Ruhr Mitte eG hatte die Ziegenmichel-Initiative nominiert. Im Rahmen seines Projekts „Wir wollen nicht vergessen“ führt der Verein jedes Jahr Gedenkstättenfahrten nach Buchenwald und Auschwitz mit Schülern zwischen 15 und 18 Jahren durch.

Um die Verantwortung gegenüber dem Projekt zu fördern, werden die Jugendlichen in die Organisation der Fahrten einbezogen. Die Fahrten werden inhaltlich aufbereitet, so dass eine intensive Auseinandersetzung mit den Geschehnissen im Dritten Reich erfolgt. Zudem wird gemeinsam eine Dokumentation in künstlerischer Form erstellt: Im Jahr 2012 eine Broschüre und ein Film über Auschwitz, 2013 ein Fotokunstprojekt über Buchenwald.

Nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus

Das Projekt schafft aus Sicht der Jury eine sehr persönliche und nachhaltige Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus. „Wenn wir auf die heute weltweit bestehenden gefahrvollen Spannungen blicken, dürfen wir die Geschichte nicht vergessen“, betont Wilhelm Uhlenbruch, Leiter Marketing der Volksbank Ruhr Mitte eG, anlässlich der Übergabe des Preises. „Deshalb wird unsere Bank das Projekt auch weiterhin begleiten.“