Zeitzeugen für die Aktion „Red Hand Day“ gesucht

Der Gelsenkirchener Schauspieler Ulrich Penquitt engagiert sich für die Aktion „Red Hand Day“.
Der Gelsenkirchener Schauspieler Ulrich Penquitt engagiert sich für die Aktion „Red Hand Day“.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Am 12. Februar erinnert der „Red Hand Day“ weltweit an das Schicksal von Kindersoldaten. In Gelsenkirchen werden für eine Diskussion ehemalige Hitlerjungen gesucht

Gelsenkirchen.. Ulrich Penquitt, seines Zeichens Regisseur und Schauspieler aus Gelsenkirchen, sucht für eine Veranstaltung am „Red Hand Day“ ehemalige Hitlerjungen als Zeitzeugen.

Der Red Hand Day ist ein internationaler Tag, der sich gegen den Einsatz von Kindersoldaten weltweit richtet. In diesem Jahr finden die Veranstaltungen dazu am 12. Februar statt. Ulrich Penquitt betreut das von der Stadt Gelsenkirchen unterstützte Projekt zum zweiten Mal.

„Ich suche zwei bis drei Männer der Jahrgänge 1930/31/32, die in den letzten Tagen des 2. Weltkrieges noch als „Kindersoldaten“ eingesetzt worden sind“, so der Regisseur.

Interview mit Schülern geplant

„Diese „Kindersoldaten“ hatten damals ein ähnliches Schicksal zu erleiden wie die heutigen „Kindersoldaten““, merkt der Gelsenkirchener an. Wie sich ein solcher Kindersoldat fühlt, will Ulrich Penquitt der heutigen Jugend nahebringen. „Ich möchte die Zeitzeugen im Rahmen einer Veranstaltung am 12. Februar in der Gesamtschule Horst interviewen und zu ihren Erlebnissen befragen“, erläutert er.

Das Gespräch vor den Schülern wird etwa 15 Minuten dauern. Wer also Zeitzeuge von damals ist, oder einen kennt, sollte sich möglichst schnell melden. Kontakt zu Ulrich Penquitt: Telefon (0209)39169 oder per Email an: ulrichpenquitt@gelsennet.de.