Das aktuelle Wetter Gelsenkirchen 18°C
Unfall

Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben

01.02.2012 | 11:44 Uhr
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben

Gelsenkirchen.   Das zehnjährige Mädchen, das am Abend des 17. Januar an der Hans-Böckler-Allee in Gelsenkirchen von einem Auto erfasst wurde, ist am Mittwochmorgen an den schweren Verletzungen gestorben. Den Fahrer trifft keine Schuld, die Polizei konnte keine Anzeichen von Fehlverhalten erkennen.

Das zehnjährige Mädchen, das am Abend des 17. Januar nach einem Unfall mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht wurde, ist am Mittwochmorgen verstorben.

Das Kind hatte in Heßler an der Ecke Hans-Böckler-Allee/Am Maibusch noch ihren Bus erreichen wollen. Deswegen war sie trotz roter Ampel in Richtung Haltestelle gerannt. Dabei wurde sie von einem 21-Jährigen erfasst, der in seiem Renault-Twingo von der Grothusstraße aus auf der linken Fahrspur der Hans-Böckler-Allee unterwegs war. Kurz hinter der Kreuzung, in Höhe der Bushaltestelle, erfasste er das Mädchen mit der linken Fahrzeugseite. Nach seiner Aussage, so die Polizei, habe er zunächst nur einen Aufprall mitbekommen, sei auf die rechte Spur ausgewichen, stehen geblieben und habe dann beim Aussteigen erst die Zehnjährige auf der Straße liegend bemerkt. Nach aktuellem Ermittlungsstand der Polizei wurde beim Fahrer kein Fehlverhalten festgestellt.

Empfehlen
Themenseiten
Rund ums Thema
Kommentare
Downloads
Dateiinfo Link
(0 KB)
(0 KB)
(0 KB)
Facebook
 
Videos die Sie interessieren könnten
Kommentare
01.02.2012
14:24
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben
von twinmum06 | #4

es ist schlimm genug das die kleine gestorben ist aber dann auch noch vorwürfe machen von wegen sie hätte auf die ampel achten sollen denn das sollte sie ja unterscheiden können finde ich eine absolute frechheit! es ist überhaupt eine bodenlose schweinerei das es hier schon veröffentlicht ist wo selbst die verwandten noch nicht mal alle bescheid wußten!!!!!!

01.02.2012
14:02
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben
von Hoffi65 | #3

@ #1
Auch eine Zehnjährige sollte eine grüne von einer roten Ampel unterscheiden und deren Bedeutung kennen können.
Selbst bei Tempo 30 hätte es keine Chance gegeben.
Wenn man keine Ahnung hat......

1 Antwort
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben
von AntonC | #3-1

Sie kennen aber schon Reaktions- und Bremswegberechnungen? Sie wissen schon was Masse x Geschwindigkeit bedeutet? Klar hätte das Kind mit größter Wahrscheinlichkeit bei Tempo 30 nicht überlebt, wahrscheinlich wäre es zu keinem Unfall gekommen.

Warum muss ein Kind mit der Todesstrafe bestraft werden, nur weil es eine Ampel mißachtet hat? Nur weil sie und ihresgleichen mit mindestens Tempo 50 durch die Städte rasen wollen? Nur weil ihnen das Befriedigung und ein paar Minuten Zeitgewinn bringt?

01.02.2012
12:28
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben
von Kingston | #2

@AntonC#1: Empathie ist wohl nicht ihre Stärke!

Mein Mitgefühl gilt den Angehörigen und Freunden aber auch dem jungen Fahrer.

1 Antwort
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben
von AntonC | #2-1

Was hat die Forderung nach Tempo 30 mit fehlender Empathie zu tun?

Den Kindern hilft nur handeln, Mitleiden allein rettet kein einziges Leben.

01.02.2012
11:53
Zehnjährige an schweren Unfallfolgen gestorben
von AntonC | #1

Bei Tempolimit 30 km/h in Siedlungsgebieten würde das Kind noch leben.

Trackbacks

Die Trackback URL zu diesem Artikel ist: http://www.derwesten.de/services/trackbacks/article/6304550/create

Aktuelle Fotos und Videos
40 Jahre Maritim
Bildgalerie
Hotel
Eine echte Gaudi
Bildgalerie
Schützenfest
Drachenwetter auf Consol
Bildgalerie
Himmelsstürmer
Rock Hard in Gelsenkirchen
Bildgalerie
Festival
Aus dem Ressort
Vor 2021 wird Gelsenkirchen den Haushalt nicht ausgleichen
Stärkungspakt
Von 2014 bis 2018 wird die Stadt Gelsenkirchen jährlich gut 25 Millionen Euro zusätzlich aus Düsseldorf erhalten, dem Stärkungspakt Stadtfinanzen sein Dank. Aber die Summe der Kassenkredite wird steigen, bis die Stadt es schafft, den Haushalt aus eigener Kraft auszugleichen – also nicht vor 2021.
Farfan im Visier - Einbrecherbande muss lange ins Gefängnis
Prozesse
Fleischgroßhändler und Weinlager hatten sie jahrelang leer geräumt, nun müssen sie mit karger Gefängniskost vorlieb nehmen. Das Landgericht Essen verurteilte vier Angeklagte aus Bottrop und Gelsenkirchen wegen schweren Bandendiebstahls in mehreren Fällen zu bis zu fünf Jahren und drei Monaten Haft.