Zauberhafte Stunden

Drei Zauberer gaben eine Gala, deren Erlös für das Kinderhospiz Arche Noah in Gelsenkirchen bestimmt ist.
Drei Zauberer gaben eine Gala, deren Erlös für das Kinderhospiz Arche Noah in Gelsenkirchen bestimmt ist.
Foto: WAZ
Drei Magier traten im Augustinushaus für den guten Zweck auf. Der Erlös kommt dem Kinderhospiz Arche Noah zugute.

Gelsenkirchen.. Hilfe und Unterstützung sind keine Illusion. Das bewiesen erst am Sonntag wieder drei Zauberer bei einer Benefiz-Gala für das Gelsenkirchener Kinderhospiz Arche Noah.

Der im wahrsten Sinne des Wortes zauberhafte Nachmittag hätte weitaus mehr Publikum verdient gehabt – aber die Kinder und Erwachsenen, die ihn genossen haben, zeigten sich regelrecht entzückt. Im Gemeindesaal von St. Augustinus zogen für die gute Sache Norbert „Maltus der Magier“ Kellermann aus Gelsenkirchen, der Freiburger Chris Danger und Gebhard „Ravalli“ Reichwald aus Dortmund die Zuschauer in ihren Bann.

Liebe zu Schalke und der Wunsch, zu helfen

Es war ein in vielerlei Hinsicht außergewöhnliches Event, bei dem die Liebe zu Schalke und der Wunsch, kranken Kindern in Gelsenkirchen zu helfen, die Hauptrolle spielten. Denn Schalke-Fan Heiko Hofmann hatte die Benefiz-Zauber-Gala beim Auswärtsspiel der Königsblauen in Freiburg „angeleiert“. Hofmann: „In Freiburg gibt es die ,Schalker Hölle’, ein Treffpunkt für alle Schalke Fans.“ Dort traf er auf Chris Danner – obwohl Baden-Württemberger S04-Fan. Und seines Zeichens Leiter des Ortszirkels Freiburg der Zauberer und Magier im Breisgau. Beide machten klar: In Gelsenkirchen wird für die „Arche Noah“ gezaubert und der Erlös der Eintrittsgelder gespendet.

Mit im Boot: Norbert „Maltus der Magier“ Kellermann, Leiter des Gelsenkirchener Ortszirkels, und sein Dortmunder Kollege Gebhard „Ravalli“ Reichswald – auch ein Schalker Fan. Wie sein Enkel Chris Danger.

Eine Fortsetzung ist möglich

So standen die Herren Zauberkünstler nacheinander auf der Bühne. Kellermann zauberte sich speziell in die Herzen der Kleinen. So verwandelte er ein großes Stück Schokolade in eine Zahnbürste. Den Dialog mit den Jungen und Mädchen muss man einfach erlebt haben: Kellermann bringt sie zum Lachen und Mitdenken.

Chris Danger versetzte dagegen mehr die Erwachsenen ins Staunen. Am Beispiel seiner drei „Helfer“ aus dem Publikum wurde deutlich, dass die Benefiz-Zauber-Gala trotz des leider etwas mangelnden Besucheransturms eine Streuwirkung hatte: Willi aus Gladbeck, Dirk aus Duisburg und Wolfgang aus Haltern am See machten eifrig mit.

Im Spendentopf für den Förderverein der Arche Noah kamen immerhin 252 Euro zusammen. Danger und seine Mitstreiter bedankten sich zudem bei einem Geschäftsmann aus Gelsenkirchen, der spontan die Saalmiete in Höhe von 160 Euro übernahm.

Möglicherweise wird es eine Fortsetzung der Benefiz-Zauber-Gala geben. Chris Danger: „Das werden wir dann aber nicht so kurzfristig durchziehen, sondern länger vorplanen und besser bewerben.“