Wo die Gelsenkirchener arbeiten. . .

In der Forstwirtschaft sind immer weniger Gelsenkirchener beschäftigt – laut neuer statistischer Daten des Landesbetriebs Information und Technik in Nordrhein-Westfalen.
In der Forstwirtschaft sind immer weniger Gelsenkirchener beschäftigt – laut neuer statistischer Daten des Landesbetriebs Information und Technik in Nordrhein-Westfalen.
Foto: WAZ FotoPool

Gelsenkirchen.. Der Landesbetrieb Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW) hat als statistisches Landesamt neue Daten für Gelsenkirchen veröffentlicht.

Dabei nahmen die Statistiker unter anderem die Entwicklung der Erwerbstätigkeit zwischen den Jahren 2000 und 2013 genau unter die Lupe. Dabei zeigt sich, dass 2013 genau 1,3 Prozent der Gelsenkirchener mehr offiziell arbeiteten als dreizehn Jahre zuvor: Insgesamt 112 200 der 257.850 Einwohner Gelsenkirchens hatten 2013 einen Job. Der Dienstleistungsbereich verzeichnete dabei einen Zuwachs von 5,8 Prozent.

Deutliche Verluste gab es bei der Land- und Forstwirtschaft sowie dem Fischereigewerbe (-14,5 Prozent) und beim Produzierenden Gewerbe (-13 Prozent). In der Land- und Forstwirtschaft sank die Zahl der Gelsenkirchener Erwerbstätigen allein zwischen 2012 und 2013 um 13 Prozent. Im Zehnjahres-Zeitraum von 2005 bis 2015 verkleinerte sich auch die Landwirtschaftsfläche in Gelsenkirchen laut Statistiker von 1664 auf 1486 Hektar um 10,7 Prozent. Dafür wurden Wald- und Erholungsflächen in der Stadt größer.