Das aktuelle Wetter Gelsenkirchen 10°C
Gesundheitspark Nienhausen

Wasser-Gymnastiker und Schwimmer auf Kollisionskurs

10.01.2013 | 18:55 Uhr
Wasser-Gymnastiker und Schwimmer auf Kollisionskurs
Beliebter Kursus: Wassergymnastik im Gesundheitspark Nienhausen. Schwimmgäste und Kursusteilnehmer kommen sich aber ins Gehege.Foto: Martin Möller

Gelsenkirchen.   WAZ-Leserbeirätin berichtet über Engpässe im Gesundheitspark Nienhausen in Gelsenkirchen

Die Beschwerden über die Mängel im Gesundheitspark Nienhausen sind auf ein Echo gestoßen. WAZ-Leserbeirätin Brigitta Blömeke zum Beispiel berichtet, dass sich die Teilnehmer des Aqua-Fitness-Kurses regelmäßig über Saunagäste ärgern, die zur Abwechslung den Sprung ins kühle Nass wagen.

„Während der Gymnastik-Kurse ist der Schwimmbereich eigentlich für Saunagäste gesperrt“, sagt Brigitta Blömeke, „aber die Schwimmer ignorieren das mit der Begründung, dass sie schließlich Eintritt dafür gezahlt hätten“. 28 Teilnehmer umfasse ihre Gruppe, da braucht es für die Übungen schon recht viel Platz. „Früher blieben die Schwimmer wenigstens in einer für sie abgetrennten Bahn, heute kommen sie uns ständig in die Quere.“

Laut Blömeke ist das kein Einzelfall. Sie hat sich die Mühe gemacht und die Stunden aufgeschrieben, für die der Schwimmbereich unter der Woche gesperrt ist: Im Schnitt sind das zwischen zwei und knapp vier Stunden, „die Rehabilitations-Kurse noch nicht mit einbezogen“. Konfliktsituationen seien da vorprogrammiert.

Ärger und Skepsis

Noch ein weiterer Punkt löst bei der Leserbeirätin, die seit nunmehr sechs Jahren regelmäßig an den Wassergymnastik-Kursen teilnimmt, Ärger und Skepsis aus. Die Übungseinheit im Hauptschwimmbecken dauert 45 Minuten, danach wechseln die Teilnehmer für 15 Minuten Dehnen und Entspannung ins Solebecken – alles unter Anleitung der Trainerin.

„Neuerdings aber“, sagte Brigitta Blömeke, „müssen wir die Dehnungsübungen allein machen, ohne Aufsicht und Anleitung.“ Den Grund dafür wollte die Gelsenkirchenerin natürlich wissen: „Die Trainerin hat gesagt, dass sie jetzt die Viertelstunde am Schwimmbecken verbleiben müsse, um dort Aufsicht zu führen.“ Für Blömeke ein klares Indiz dafür, dass ihr Kursusgeld dafür verwendet wird, um die Badeaufsicht mitzufinanzieren.

Nikos Kimerlis


Kommentare
Aus dem Ressort
Unter der Emscher wächst in Gelsenkirchen der Kanal
Emscherumbau
5270 Meter des 15,2 km langen Teilstücks in Gelsenkirchen sind bereits verlegt. Das ist im Revier spitze. Die Gewässerrenaturierung beginnt nach 2017. In Teilen verlässt sich die Emschergenossenschaft dabei auf das natürliche Potenzial der Gewässer und verzichtet auf Initialpflanzungen.
Graffiti verschönern Beton im Consol Park Gelsenkirchen
Stadtbild
17 Teenager haben die grauen Treppenaufgänge der Anlage in Bismarck mit Graffiti verschönert. In einem Workshop mit Profi-Sprayer Beni Veltum erarbeiteten sie zunächst ein Farbkonzept. Seit 2011 war die Maßnahme bereits geplant.
Gelsenkirchener Jäger klagt über weggeworfene Kotbeutel
Umweltverschmutzung
Der Gelsenkirchener Jäger Stefan Lacher kritisiert den Umgang von Hundehaltern und Radfahrern mit Wald und Flur. Seine Erfahrung: Die Bequemlichkeit kommt der Sauberkeit viel zu oft zuvor. So werden Tüten mit Hundekot beispielsweise ins Gebüsch geworfen, weil der nächste Mülleimer zu weit weg ist.
Durch diese Türen geht die Zukunft der Stadt Gelsenkirchen
Soziales
Die Neueröffnung der Kindertagesstätte an der Franz-Bielefeld-Straße schafft 105 neue Betreuungsplätze. Enge Kooperationen mit Kindertagesstätten und Schulen in der Umgebung sind geplant. „Gelsenkirchen setzt ein sehr ehrgeiziges Kindergartenbauprojekt um“, sagt Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Die Reisevereinigung Gelsenkirchen setzt auf den Taubensport
Freizeit
Brieftaubensport war einmal das Wahrzeichen des Ruhrgebietes. Heute gibt es nur noch wenige Züchter. Dabei ist der Sport deutlich moderner geworden. Die Brieftauben Reisevereinigung Gelsenkirchen ist bereits 120 Jahre alt – und dieaktiven Mitglieder setzen weiter auf die Zukunft ihres Hobbys.
Umfrage
Halten Sie Schwerpunktkontrollen der Polizei gegen Einbrecherbanden, die deutschlandweit ihr Unwesen treiben, für sinnvoll?

Halten Sie Schwerpunktkontrollen der Polizei gegen Einbrecherbanden, die deutschlandweit ihr Unwesen treiben, für sinnvoll?

 
Fotos und Videos
Gestohlener Schmuck
Bildgalerie
Diebesgut
Feierabendmarkt in Buer
Bildgalerie
Markt
Zechensiedlung "Flöz Dickebank" in Gelsenkirchen
Bildgalerie
Industriekultur