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Waschen, trocknen

21.09.2012 | 17:26 Uhr
Waschen, trocknen
In Stoßzeiten werden in der Wasch-Arena in Gelsenkirchen-Schalke 1400 Fahrzeuge auf Vordermann gebracht.Foto: Fotografie Olaf Fuhrmann

Gelsenkirchen.   Was ist besser für’s Auto? Hand- oder Maschinenwäsche? Experten der Wasch-Arena in Gelsenkirchen geben Tipps, wie man(n) sein Auto am besten pflegt.

Wer sein Auto liebt, der wäscht es mit der Hand. „Falsch“, sagt Christian Külbs. Als Miteigentümer der Gelsenkirchener Wasch-Arena an der Gewerkenstraße in Schalke muss er das wohl auch. Aber er hat gute Gründe für seine Position in diesem „Glaubenskrieg“ Handwäsche vs. Maschinenwäsche.

„Zunächst einmal ist jede Wäsche des Autos gut. Denn sein Auto zu pflegen, bedeutet Wert zu erhalten“, sagt Külbs. Allerdings könne eine Handwäsche niemals so gut sein wie eine Wäsche in der Waschstraße . „300 bis 400 Liter Wasser fließen während eines Waschgangs über jedes Auto. An viele Stellen kann man mit der Handwäsche nicht hinkommen. Durch die große Wassermenge in der Waschstraße gelangen Wasser und Pflegezusätze aber auch an die nur schwer erreichbaren Stellen. Erst wenn jemand bei der Handwäsche eine ähnliche Menge Wasser nutzt, kann er ein gutes Ergebnis erzielen“, erklärt der Fachmann.

Aufbereitetes Wasser

400 Liter Wasser. Klingt nach Verschwendung. Allerdings sind an der Gewerkenstraße nur rund 20 Liter davon Frischwasser. Die Wasch-Arena hat eine eigene Aufbereitungsanlage unter dem Gelände. „Die 20 frischen Liter brauchen wir, weil das die Menge Wasser ist, mit der jedes Auto hier vom Hof fährt. Denn nicht alles tropft sofort wieder heraus“, so Külbs.

Alle drei bis vier Wochen, rät der Experte, sollte man sein Auto waschen. „Ein gepflegtes Auto verdreckt auch weniger schnell. Durch die Pflegezusätze bleibt der Schmutz am Lack nicht haften.“ Über den Lack wird ein Schutzmantel gelegt, außerdem sorgt die regelmäßige Wäsche dafür, dass der Wagen weniger unter Rostbefall leidet.

Arbeit im Akkord

In der Wasch-Arena wird an den Lieblings-Waschtagen der Gelsenkirchener – Freitag, Samstag, Montag – im Akkord gearbeitet. 1400 Autos gehen an den guten Tagen durch den „Parcours“. Eine breite Spur und Plastik-Schutz an den Seiten sorgt dafür, dass auch teure Alu-Felgen nicht zerkratzt werden können. „Wir haben hier schon Porsches und Bentleys gewaschen“, sagt Külbs stolz.

Trotzdem, wer sein Auto wirklich liebt, der legt auch selbst noch einmal Hand an. 36 Plätze mit Staubsaugern bietet die Wasch-Arena ihren Kunden und da poliert der ein oder andere auch schon mal nach. „Manche brauchen drei Minuten, andere 20 und ein paar bleiben deutlich länger. Putzen ihre Scheiben, haben eigene Putzmittel dabei“, sagt der Chef, der dann gerne auch mal die Runde macht und Experten-Tipps gibt.

Textilborsten schonen Lack

Zeit für die nächsten Glaubensfragen. Textil oder Borsten? „Natürlich Textil. Das ist für den Lack schonender und aus meiner Sicht der Stand der Technik.“ Mehrere hunderttausend Wäschen muss ein Satz Textillappen schon halten. Und wann wäscht es sich am besten? „Die Vielfahrer kommen tatsächlich wenn es regnet. Der Schmutz auf den Autos ist dann schon eingeweicht und lässt sich leichter entfernen. Durch die Versiegelung kann nach der Wäsche auch sofort wieder Wasser an das Auto kommen. Es perlt wieder ab. Das Waschergebnis ist bei nassem Wetter noch etwas besser als bei Sonnenschein“, sagt Christian Külbs.

Von Felix zur Nieden

Kommentare
21.09.2012
19:47
Waschen, trocknen, HANDWÄSCHE !
von Banner | #1

Selten so eine offensichtliche Werbung im Redaktionsteil gesehen.
Autoliebhaber wissen, das nichts über eine geplante Handwäsche geht.
Der Schaum ist...
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Waschen, trocknen
Waschen, trocknen
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http://www.derwesten.de/staedte/gelsenkirchen/waschen-trocknen-id7120778.html
2012-09-21 17:26
Gelsenkirchen, Autowäsche, Waschstraße, Waschanlage, Wasch-Arena, Putzmittel, staubsauger, Porsche, Bentley,
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