Wahlrecht und Bildung
05.02.2008 | 20:41 Uhr 2008-02-05T20:41:27+0100Themen auf der Tagesordnung: Eine Dringlichkeitsliste
Für den Integrationsrat gibt es in Zukunft einige Themen, die es in Angriff zu nehmen gilt.
Kommunales Wahlrecht Hier hat der Integrationsrat bereits abgestimmt, ebenso der Hauptausschuss. Ergebnis: Die unabhängigen Mitglieder und sämtliche Fraktionen empfehlen ein kommunales Wahlrecht für Ausländer. Mit Ausnahme von CDU und FDP. Sie stimmten dagegen mit der Begründung, Integration ließe sich besser durch Einbürgerung gewährleisten. Am 14. Februar wird im Rat abgestimmt Zusammenarbeit Vereine Ein wichtiger Punkt ist die Kontaktaufnahme vor allem mit den Kulturvereinen der unterschiedlichen Migrantengruppen. Hier könnten mit ehrenamtlichen Mitarbeitern etwa gemeinsame Freizeitangebote geschaffen werden.
Schulen und Kindergärten Wenn es um muttersprachlichen Unterricht geht, sind Schulen ein wichtiger Ansprechpartner. Für die Vermittlung von Deutschkenntnissen etwa an Migranten der ersten und zweiten Generation ist der Kontakt zu den Kindergärten und Eltern wichtig.
Kommunales Integrationskonzept Am Ende aller Bemühungen könnte ein Integrationskonzept für die gesamte Stadt stehen, das möglichst viele gesellschaftliche Gruppen einbezieht. buc
09:44
Schön, dass der neue Vorsitzende des Integrationsrates so wichtige Themen anpacken will. Aber warum soll ein Kommunales Integrationskonzept erarbeitet werden, wo doch eben dieses unter Einbeziehung vieler gesellschaftlicher Gruppen (auch des Integrationsrates bzw. des Ausländerbeirates) bereits entwickelt wurde? Wer sich überzeugen möchte: http://www.rat-und-hilfe-ge.de/Dokumente_und_Materialien/Soziales/Migration/Integrationskonzept.pdf