Vorbilder gefragt
19.07.2009 | 15:13 Uhr 2009-07-19T15:13:00+0200Oberbürgermeister Frank Baranowski hat dem „organisierten“ sogenannten „Koma-Saufen“ den Kampf angesagt.
Das Referat Recht und Ordnung wurde von der Stadtspitze beauftragt, alle Möglichkeiten zu prüfen, um 1€-Parties, Flatrate-Parties und ähnliche Angebote zu verhindern.
„Gerade in der Ferienzeit wird der Wettbewerb in Diskotheken und Clubs um junge Gäste härter. Im Gegensatz zu anderen Städten habe ich aktuell in Gelsenkirchen zwar noch keine Angebote entdeckt, ich will es allerdings auch nicht soweit kommen lassen. Daher möchte ich entsprechende rechtliche Mittel zu Verfügung haben, um kurzfristig reagieren zu können“, so der OB.
Aktuelle bundesweite Drogen- und Suchtberichte zeigen, dass Jugendliche häufig exzessiver als früher trinken. Kommerzielle Angebote, die dieses bedenkliche Verhalten noch unterstützen und Jugendliche zum Komasaufen verführen, soll es in Gelsenkirchen auf keinen Fall geben, sagt Baranowski.
Neben der Untersagung der kommerziellen Angebote wünscht sich der OB allerdings auch eine stärkere Vorbildfunktion bei Erwachsenen und vor allem Eltern. „Es ist entscheidend, dass wir den Kindern und Jugendlichen Vorbilder sind, Alkoholexzesse gehören da sicher nicht dazu.“
02:14
Wenn ich morgens beim Zeitungaustragen meine Runde mache, mache ich gerade nach Wochenenden oder Feiertagen etwas Geld nebenbei mit den gefundenen Pfandflaschen. Es gibt viele Treffpunkte von Jugendlichen im gesamten Stadtgebiet. Manchmal laufen sie mir morgens zwischen vier und sechs Uhr noch über den Weg.
15:47
Es ist doch auch bekannt das sich Jugendliche zum gemeinsamen Besäufnis im Nordsternpark treffen.
Viele von denen sind keine 18. Dagegen unternommen wird aber nichts obwohl regelmäßig Streifen durch den Park fahren.
Alles nur Lippenbekenntnisse vor der Wahl.
10:01
und was ist mit der Polizei?
Sie fährt an Jugendliche mit Bierflaschen in der Hand
vorbei....
22:36
Koma-Saufen verbieten, gutes Vorhaben!
Aber hatte nicht bereits der Bezirksvertreter der Grünen Herr Henke angefragt/angeregt, wie es um die Kontrollen des Jugendschutzes im Bezug auf Alkoholkonsum in der Buerschen Kneipenlandschaft steht?
Sich nun mit dem eigentlichen Thema der Grünen brüsten zu wollen.......na, ich weiß nicht, was man davon halten möchte.
Vielleicht sollte sich die Stadtspitze mal mehr um die privaten Saufgelage der Jugendlichen kümmern?!
Ein gutes Betätigungsfeld hierfür bietet die Grünanlage am Michaelshaus in Buer. Freitags und samstags finden dort regelmäßige Treffen von Jugendlichen statt. Ihren Alkoholbedarf decken diese dann an dem direkt der Grünanlage gegenüberliegenden Kiosk. Dieser Kiosk hat teilweise weit bis nach Mitternacht geöffnet und verkauft in rauhen Mengen Bier und andere alkolische Getränke. Die Grünanlage ist anschließend übersät mit zerworfenen Glasflaschen.
Am Busbahnhof und am Grünrondel am Goldbergplatz in Buer sieht es oft nicht minder aus.