Von Gelsenkirchen bis Wolfsburg geflogen

Die Sieger des Luftballonwettbewerbs vom Familientag 2015 wurden jetzt geehrt. Im Bild (v.l.) Alem (1. Platz), Burhancan (5.), Dunja (2.), Susanne Franke von der DGB-Jugend, Leonie (4.) und Justus, der den 3. Preis für seinen Bruder Ole entgegen nahm.
Die Sieger des Luftballonwettbewerbs vom Familientag 2015 wurden jetzt geehrt. Im Bild (v.l.) Alem (1. Platz), Burhancan (5.), Dunja (2.), Susanne Franke von der DGB-Jugend, Leonie (4.) und Justus, der den 3. Preis für seinen Bruder Ole entgegen nahm.
Foto: Foto: Martin Möller / Funke Fot
Was wir bereits wissen
Die Gewinner des Ballonwettbewerbs des Jugendrings standen nun auf dem Siegertreppchen

Gelsenkirchen.. Bei 35 Grad im Schatten stiegen 350 Luftballons in den Himmel. Das war am 30. August vergangenen Jahres am Hans-Sachs-Haus beim Familientag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB).

Und nicht nur Susanne Franke, Vorsitzende des Jugendrings des DGB Gelsenkirchen, erinnert sich noch genau an diesen Tag. „Am nächsten Tag taten mir wirklich die Arme weh, vom Aufpumpen der Ballons“, so Franke. „Aber der Familientag des DGB war ein voller Erfolg und so eine Ballon-Aktion ist für die Kinder immer eine tolle Sache.“ Gemeinsam mit Geschäftsführer Thorsten Müller hatte sie sich für den Ballonwettbewerb beim Familientag entschieden.

Nun wurden die Sieger und Siegerinnen des Wettbewerbs gekürt. Welcher ist am weitesten geflogen? Kamen Karten zurück? Wo sind die Ballons gelandet? Fragen, die insbesondere den Kindern auf den Nägeln brannten. Fünf Kinder teilten sich am Ende das „Treppchen“ und konnten zurecht stolz sein.

Jede Menge Kekse, Waffeln und Kakao

Mit über 320 Kilometern konnte der achtjährige Alem den Sieg für sich verbuchen. Bis nach Wolfsburg ist sein Ballon geflogen – die Finder schickten die Karte zurück nach Gelsenkirchen. „Als ich den Ballon losgeschickt habe, habe ich damit überhaupt nicht gerechnet“, so der Viertklässler. „Aber als ich jetzt hier ins Haus der Jugend eingeladen worden bin, habe ich schon gehofft, dass ich unter den Gewinnern bin.“

Neben Alem konnten sich aber auch noch andere Kinder freuen. Burhancan mit rund 237 Kilometern, Leonie mit 278 Kilometern, Ole, dessen Bruder Justus den Preis für geflogene 285 Kilometer stellvertretend entgegengenommen hat, und Dunja, deren Ballon fast 293 Kilometer schaffte, standen am Ende glücklich und zufrieden auf dem Siegertreppchen.

Enttäuscht waren aber auch die restlichen der 20 Kinder, die zur Preisverleihung erschienen waren, nicht. Gemeinsam verbrachten sie noch einen schönen Nachmittag mit Spielen und jeder Menge Kekse, Waffeln und Kakao. Verlierer gab es an diesem Tag keine.