Von Chaosfahrern und tölpelhaften Dieben

Fünf Verletzte, neun beschädigte Fahrzeuge und 150 000 Sachschaden – das ist die Bilanz der Flucht eines 40-jährigen Verkehrsrowdies, der am 20. Mai durch Gelsenkirchen raste. Dabei wollten ihn die Polizisten zuvor nur fragen, warum er denn nicht angeschnallt sei. In Panik türmte er. Die Gründe dafür: Der Mann hat keinen Führerschein und stand unter Drogen.


Zu betrunken für einen Alkohol-Test war ein Autodieb (45), der am 2. Juni mit seinem Komplizen einen Transporter geklaut hatte. Auf der Flucht durch Buer kamen die Täter mehrfach von der Fahrbahn ab, beschädigten acht parkende Fahrzeuge und verloren die rechte Schiebetür des Sprinters.


Wohl zu viel Mut angetrunken hatte sich ein 60-jähriger Ladendieb am 17. Juni. Die Polizei weckte den Schlummernden neben der gestohlenen Stereoanlage in einem Elektromarkt. Restalkohol: 1,36 Promille.


Einem aufmerksamen Zeugen hatten es zwei Männer zu verdanken, dass sie die Nacht des 3. Dezembers nicht bei klirrender Kälte in einem Altkleidercontainer verbringen mussten. Einer war dem anderen hinterher geklettert, nachdem dieser sich kopfüber im Container steckend nicht mehr aus seiner Notlage befreien konnte. Die Feuerwehr musste schließlich mit dem Bolzenschneider anrücken, um das Duo zu befreien.