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Politgeflüster:

Von Absprüngen und Abgängen

24.04.2009 | 18:59 Uhr

Ein Wechsel des Gelsenkirchener Kämmerers Lars Martin Klieve nach Essen rückt offenbar näher.

Wie die NRZ berichtete, hat der Christdemokrat in der zurzeit von Schwarz-Grün politisch dominierten Nachbarstadt gute Karten, Nachfolger des verstorbenen Finanzchefs Marius Nieland zu werden. Unter den drei (CDU-)Bewerbern, die zu der für Mitte Juni geplanten Vorstellungsrunde eingeladen worden seien, gelte Klieve als Favorit. Grund: Anders als seine aus Dormagen und Warendorf kommenden Konkurrenten habe er Etat-Erfahrungen in einer Ruhrgebietsstadt mit prekärer Finanzlage, so die NRZ. Die formale Wiederbesetzung der Kämmerer-Stelle darf wegen einer von der Bezirksregierung verhängten einjährigen Sperre (Stichwort: prekäre Finanzlage) nicht vor Oktober erfolgen. CDU und Grüne wollten aber bereits im Juni im Essener Rat die Nachfolge beschließen - was aus verständlichen Gründen die Opposition mit harscher Kritik auf den Plan rief.

Und noch ein Christdemokat rückte in dieser Woche in den Blickpunkt einer Regionalzeitung: Die Kölnische Rundschau berichtete über die Ambitionen des zurzeit in Köln lebenden CDU-OB-Kandidaten Norbert Mörs. Dieser verriet der Zeitung, dass er sich in der heißen Endspurtphase des Wahlkampfs „wohl in meinem Elternhaus in Gelsenkirchen einquartieren“ werde. Das steht bekanntlich auf der Beckeradsdelle in Buer.

Keinen Zuzug, sondern einen freiwilligen Abgang hatte jüngst Die Linke zu verzeichnen: Marina Göttert, die bei der Gründungsversammlung der Linkspartei im September 2007 noch für den Vorsitz kandidiert hatte (und deutlich gegen Marion Strohmeier unterlegen war) ist aus der Partei ausgetreten. Möglicherweise kam die ehemalige PDSlerin damit auch einem Rausschmiss zuvor. Gegen Göttert sowie drei weitere Ex-PDSler - der Stadtverordnete Wolfgang Meyer sowie die Bezirksverordneten Lothar Wickermann und Tomas Grohe´ - lief beziehungsweise läuft nämlich ein von parteiinternen Gegnern angestrengtes Ausschlussverfahren. In Sachen Meyer, Wickermann und Grohe´ gibt es noch keine Entscheidung. Und offen ist auch, wie die von Meyer, Ursula Möllenberg (DKP) & Co. gegründete Linke Alternative auf die Signale der Stadt und des Landeswahlleiters reagieren werden. Wie berichtet, hatte diese vorsichtig angedeutet, dass eine Kandidatur bei der Kommunalwahl unter den Namen Die Linke Alternative - Offene Liste Gelsenkirchen wegen der Verwechslungsgefahr möglicherweise beanstandet werden könnte. Auf ihrer Homepage rätselt die Linkspartei-Abspaltung über die Signale der Stadt - und erklärt: „Das erinnert eher an die beliebten Harry-Potter-Romane, in denen der Name des bösen Lord nicht ausgesprochen wird, sondern immer nur als ,Der, dessen Name nicht genannt werden darf' bezeichnet wird. Hat man soviel Angst vor uns, dass man uns schon den Namen streitig machen will?”

Lars-Oliver Christoph

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Kommentare
27.04.2009
15:11
Von Absprüngen und Abgängen
von paul aus horst | #14

wer hat hier zerstört ....

auf der website
http://www.auf-gelsenkirchen.de/images/stories/PDFs/090318_Brief_%20AUFGE_an_Fraktionskollegen.pdf
ist ein aufschlussreiches statement über die derzeitigen auf-fraktionspartner im stadtrat von gelsenkirchen, ursula möllenberg und wolfgang meyer, zu lesen, welche die gesinnung wiederspiegeln welche diese (leider noch) linkemitglieder ebenfalls dem vorstand und den mitgliedern in gelsenkirchen ablieferten. alleingänge, lügen und intriegen bestimmten das bild dieser parteiströmung, mit beschuldigungen und androhungen gespickt.
nach außen wurde immer der eindruck erweckt, der derzeitige kreisverbandsvorstand wäre unrechtmäßig gewählt worden und der entscheidende auslöser für aller streiterei. gekonnt von pds-mitglieder wurde hier inszeniert, um die partei die linke in gelsenkirchen zu kompromitieren. mit dem ergebnis, die zeitung hat darüber berichtet, die partei ist schlecht - nicht wählbar. der leser vor ort ließt diese meldungen und fühlt sich bestätigt in seiner meinung, obwohl er nichts genaues weis.
Ihre ankündigung, mit einer eigenen offenen gruppierung zur kommunalwahl anzutreten ist der grundstein für eine neue zukunft in gelsenkirchen gelegt.
der derzeitige vorstand wird diese chance hoffentlich honorieren und seine kraft zum wohle des gelsenkirchener bürgers einsetzen.

die zeit bis zum kommunal-wahltag wird es zeigen.

27.04.2009
13:00
Von Absprüngen und Abgängen
von andie | #13

gefunden

solingen hat recht. die verursacher der schlägereien und bedrohungen
sind nicht mehr in der linken gelsenkirchen sondern kandidieren
eigenständig in gelsenkirchen
http://www.dielinke-ratsfraktion-gelsenkirchen.de/politik/kommunalwahl_2009/

#42 von hübchen, vor 2 Stunden


nichts mehr zuzufügen

27.04.2009
10:23
Von Absprüngen und Abgängen
von Ralf E. | #12

Die Linke Gelsenkirchen betreibt wahrlich Rosstäuschung und Bürgerverarsche.
Weit über Gelsenkirchens Stadtgrenze hinaus ist dieser Haufen als poltikunfähiger, streitsüchtiger, sich gegen Recht und Ordnung verhaltender Morddrohungen und direkte tätliche Gewaltangriffe während Mitgliederversammlungen bekannt.
Dieser Ortsverein ist ein Paradebeispiel für agressives Verhalten, Gesetzesbruch und Politikunfähigkeit.
Nur zur Klarstellung, weil hier es wohl irgendwelche weiteren agressiven Streitigkeiten zwischen Die Linke in Gelsenkirchen und der DKP gibt, ich gehöre weder zur DKP noch zu den Linken.
Aber für alle anderen Parteien wird in der Endphase ihrer Wahlkämpfe dieser Verein der absolute Vorzeigeverein für die Nichtwählbarkeit von Die Linke sein.

27.04.2009
10:11
Von Absprüngen und Abgängen
von ge.braucht.eine.harte.hand | #11

löl
der Mörs zieht zur Beckeradsdelle.
Da wohne ich auch. Werd dann mal bei ihm anklingeln und sagen wo sich der gescheiterte Ex-Banker und Geldverbrenner seine Kandidatur hinstecken kann.

27.04.2009
03:49
Von Absprüngen und Abgängen
von galopperstop | #10

Wie verhasst muss der Rumpfhaufen der DKP Gelsenkirchen doch auf die Linke sein, wenn sie sich mit immer wieder den selben Hasstieraden bei jedem erdenklichen Anlass auf sie stürzt.
Anstatt mit ihr konstruktiv zusammen zu arbeiten hat sie immer wieder die passenden Keile gesucht, um dies in den Vorstand der Linken zu treiben. Und da ist ihr jedes Mittel recht, denunzieren und verunglimpfen.

26.04.2009
18:47
Von Absprüngen und Abgängen
von unkrautvergeht | #9

Das Beste und Ehrlichste wäre doch, den Gelsenkirchener Kreisverband der Linken in das umzubenennen, was er in Wirklichkeit ist: Die umfirmierte Parteilose Wählergruppe (PWG).
Dann hätte erstens der Wahlleiter auch keine Schwierigkeiten, die Wahlordnung für alle zufriedenstellend auszulegen und zweitens wäre der eklatante Fall von Rosstäuschung, der durch den Gelsenkirchener Kreisverband der Linken begangen wird, beendet.

26.04.2009
11:49
Von Absprüngen und Abgängen
von Galopprennbahner | #8

Er ist nur daran interessiert, wie auch immer, irgendwie in den Stadtrat zu kommen.
Was will er denn dort machen?
Er kann ja noch nicht einmal richtig vor Publikum sprechen.
Geschweige denn, Reden, Anträge u. ä. zu schreiben. Dazu ist seine Rechtschreibschwäche einfach zu enorm. Und die Arbeit, die mit so einer Tätigkeit verbunden ist, die scheut er so wie so. Warum sollte er dort arbeiten? Hat er doch bis jetzt auch noch nicht, als Arbeitsloser. Er wird seine Zeit dort absitzen und nichts für die Gelsenkirchener machen, da bin ich mir sicher.
Aber viele feste werden dann gefeiert und viel zu Fressen und Saufen wird es dann geben.
naja, für einen der sonst nichts im Leben erreicht hat und nichts darstellt, für so eine einfältige Seele wird das wohl ausreichend sein.
Hoch die Gläser!!! = Der noch nciht bekannte Wahlslogan seiner Partei.

26.04.2009
09:29
Von Absprüngen und Abgängen
von links_und_frei | #7

Und Ralfie hatte auf der Veranstaltung des ISPA am Samstag deutlich gezeigt, dass er auf die Frage aus dem Publikum, was DIE LINKE konkret in Gelsenkirchen machen will, keine Antwort geben konnte.
Setzen, sechs, Herr Herrmann.

26.04.2009
04:26
Von Absprüngen und Abgängen
von Blonde Reisebürotante | #6

müssten ca. 50 Personen dieser Richtung den KV verlassen
Diese 50 wissen so wie so nicht, warum sie in dieser Partei sind.
Vermutlich nur eine Art Verpflichtung dem Oppa aus dem Pannschoppen gegenüber.
Nein, erst wenn die strohmayerblonddoofen diesen KV verlassen haben wird es für diesne KV eine Chance auf Wählbarkeit geben.
Denn schon die WAZ hatte an anderer Stelle berichtet, dass die Linke in Gelsenkirchen derzeit NICHT wählbar ist.

25.04.2009
21:04
Von Absprüngen und Abgängen
von 654321 | #5

Ehe der Anhang geht, müssten ca. 50 Personen dieser Richtung den KV verlassen. Leider leider geschieht das nicht. Aber die LINKE Bazille (der Name sagt alles) sollte sich doch bei den zahlreichen linken und rechten Alternativen bewerben, irgendjemand erbarmt sich schon seiner. Im übrigen schreibt man den Anfangssatz (Sehr gut, dass Göttert Die Linke verlassen !) etwas genauer, aber sicherlich fehlt es da gewaltig am IQ . Die WAZ sollte mal vorher Rechtschreibkurse anbieten.

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