Vater rastet nach Unfall aus

Der Unfall selbst war eher unspektakulär. Ein 20-Jähriger missachtete am Donnerstagmorgen gegen 9.40 an der Kreuzung Herzogstraße/ Gewerkenstraße in Schalke die Vorfahrt und verursachte so einen Unfall. Während der Unfallaufnahme kam der 41-jährige Vater dazu und versuchte die Arbeit der Beamten zu stören. Zudem unterstellte er dem 43-jährigen Unfallbeteiligten, mit Absicht in das Fahrzeug seines Sohnes gefahren zu sein. Er gebärdete sich immer aggressiver, weshalb die Beamten ihm einen Platzverweis erteilten. Statt sich zurückzuziehen, schrie er nach Schilderung der Polizei lautstark herum, beschimpfte und beleidigte die Beamten.

Sohn entschuldigt sich am Ende

Als er einen Beamten an den Schultern packte, wurde er fixiert. Da er sich auch dagegen vehement sperrte, wurden ihm Handfesseln angelegt. Als die Beamten ihn zur Wache mitnehmen wollten, ließ er sich auf die Rücksitzbank des Streifenwagens fallen und schlug mit dem Kopf gegen die Wagentür. Danach soll er gedroht haben „So, jetzt hast du mich geschlagen. Ich zeig dich an“. Anschließend versuchte er laut Polizei, durch Tritte und Kopfstöße Beamte zu verletzen, erfolglos. Auch der Sohn zeigte sich wenig kooperativ. Da er keine Ausweispapiere mit sich führte, musste er auch auf die Wache. Nach Feststellung seiner Identität entschuldigte sich der junge Mann noch bei den Beamten für sein aufbrausendes Verhalten. Der Vater wurde erst in den Mittagsstunden wieder entlassen.