Unbekannte Klänge aus Australien

Mit dem zweiten Konzert der Konzertreihe „Klangkosmos Weltmusik 2015“, die die Bleckkirche in Kooperation mit dem Referat Kultur der Stadt anbietet, geht die musikalische Reise nach Australien.

Am heutigen Freitag, 24. April, ist das Duo Tjupurru und Efiq Zulfiqar aus Australien zu Gast in Gelsenkirchens Kirche der Kulturen.

Das ideale Instrument

Nachdem Tjupurru schon als Schuljunge die Klangwelten eines Staubsaugerplastikrohrs auszuschöpfen wusste, fand er sein Instrument par excellence in der Begegnung mit dem australischen Musiker Charlie McMahon, dem Erfinder des „Didgeribone“: einer Mischung aus Didgeridoo und Posaune. Charlie McMahon erfand außerdem den „Face Bass“, einen kleinen seismischen Sensor, der Geräusche direkt im Mund des Spielers aufzeichnet und elektrisch hörbar macht.

Tjupurru kombiniert in seinen Konzerten Didgeribone und Face Bass mit Live-Samples und Loops und schafft damit seine ganz eigene virtuose Klangwelt, die er gerne als „Didgetronica des 21. Jahrhunderts“ bezeichnet. Bei der Klangkosmos Tournee begleitet ihn der indonesische Flötist und Perkussionist Efiq Zulfiqar.

Das Konzert an der Bleckstraße 26 beginnt um 20 Uhr. Karten für 10 Euro (8 Euro ermäßigt) gibt es an der Abendkasse. Heranwachsende bis 16 Jahre haben freien Eintritt. Reservierungen sind möglich unter mail@bleckkirche.info oder telefonisch unter 0209 59 59 84.

Musiken der Welt live zu erleben ist laut Veranstalter immer noch ein besonderes Erlebnis. Das Netzwerk Klangkosmos NRW lädt seit 15 Jahren regelmäßig Musikensembles aus allen Kontinenten an Rhein und Ruhr ein, um die lebendigen lokalen Musikkulturen, die Schätze gesungener und gespielter Lebensgeschichten, wenig bekannte Instrumente, Klänge und Musikstile hierzulande vorzustellen.