Ückendorfer Institut ist ein „Ort des Fortschritts“

Experten zum Thema Energiewende diskutieren hier bei einer Veranstaltung des Institut für Arbeit und Technik (IAT) im im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Aber hier wird nicht nur diskutiert.
Experten zum Thema Energiewende diskutieren hier bei einer Veranstaltung des Institut für Arbeit und Technik (IAT) im im Wissenschaftspark Gelsenkirchen. Aber hier wird nicht nur diskutiert.
Foto: WAZ
Als Vorbilder, die zeigten, wie gesellschaftlicher Wandel funktionieren kann, zeichnete das Land jetzt unter anderem das Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule aus.

Gelsenkirchen.. Das Institut für Arbeit und Technik der Westfälischen Hochschule wird als einer von 31 neuen „Orten des Fortschritts“ in Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet.

Die Ministerien für Wissenschaft, Wirtschaft und Städtebau vergeben die Auszeichnung an Einrichtungen, die Ökonomie, Ökologie und Soziales innovativ verbinden und damit Fortschritt für die Gesellschaft ermöglichen. Das IAT mit Sitz in Ückendorf wird für seine Forschungsarbeiten zur Gestaltung des Strukturwandels gewürdigt.

Netzwerktreffen in Düsseldorf geplant

Die „Orte des Fortschritts 2015“ wurden aus 144 Bewerbungen aus ganz NRW durch ein Bewertungsgremium von Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Gesellschaft ausgewählt. Seit dem Jahr 2011 hat die Landesregierung insgesamt 38 „Orte des Fortschritts“ ausgezeichnet. Gewürdigt werden Projekte, die das Leben der Menschen spürbar verbessern. Mit der Auszeichnung will die Landesregierung qualitativen Fortschritt ‘made in NRW’ sichtbar machen. Sie soll Anerkennung und Ansporn sein sowie eine Vernetzung der Initiativen und Projekte in Nordrhein-Westfalen erleichtern.

„Die ausgezeichneten Einrichtungen geben auf lokaler Ebene Antworten auf gesellschaftliche Herausforderungen wie Klimawandel oder demographische Entwicklung“, sagte Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD). „Sie sind Vorbilder, die zeigen, wie wir gesellschaftlichen Fortschritt gestalten können“, kommentierte Städtebauminister Michael Groschek (SPD). „Ihre Ideen und Initiativen möchten wir würdigen – und andere zu solchem Engagement ermuntern“, so Wirtschaftsminister Garrelt Duin (SPD).

Zum ersten Netzwerktreffen der bestehenden und der 31 neuen „Orte des Fortschritts“ fahren die IAT-Wissenschaftler Judith Terstriep und Dr. Stefan Gärtner nach Düsseldorf. Die offizielle Urkunde wird später durch die Minister persönlich in Gelsenkirchen-Ückendorf an IAT-Direktor Prof. Dr. Josef Hilbert übergeben.

Mehr Informationen dazu unter: www.ortedesfortschritts.nrw.de

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