Totzeck: Land muss die Hausaufgaben machen

Landesgesundheitsministerin Barbara Steffens (Bündnisgrüne) fordert, dass der Bund Kommunen bei Planungs- und Strukturmaßnahmen im Zuge der Gestaltung von altengerechten Quartieren unterstützt. Dazu äußerte sich die stellv. Vorsitzende der Gelsenkirchener CDU-Ratsfraktion, Christina Totzeck (Foto): „Der Landtag hat im Herbst 2014 entschieden, die altengerechten Quartiersentwicklung in unseren Städten und Gemeinden vorantreiben zu wollen. Allerdings hat das von Ministerin Steffens verantwortete Haus bisher versäumt, die notwendigen Instrumente miteinander zu verzahnen.“ Bereits am 4. November habe die CDU-Landtagsfraktion das zuständige Bauministerium danach befragt, ob Kommunen eine finanzielle Förderung für Planungen zum Umbau von altengerechten Quartieren erhalten. Die Antwort sei bezeichnend, findet Totzeck. Die finanzielle Förderung von Städten und Gemeinden, zum Beispiel für altersgerechte Quartiersentwicklung, sei im Rahmen der sozialen Wohnraumförderung nicht möglich, heißt es da. „Gerade in diesem Bereich wäre es wichtig, den Städten unter die Arme zu greifen, damit älteren Menschen, die über wenig Einkommen verfügen, auch künftig altengerechte Wohnungen zu bezahlbaren Preisen zur Verfügung stehen“, findet die Christdemokratin. Nicht der Ruf nach dem Bund sei hier des Rätsels Lösung, sondern einfach die Hausaufgaben in der eigenen Regierung zu machen.