Theilenberg sieht Kommunikation gewährleistet

Franz Theilenberg ist Vorsitzender des Stadtverbandes der Kleingärtner in Gelsenkirchen.
Franz Theilenberg ist Vorsitzender des Stadtverbandes der Kleingärtner in Gelsenkirchen.
Foto: WAZ

Gelsenkirchen.. Franz Theilenberg, Vorsitzender des Stadtverbandes der Kleingärtner in Gelsenkirchen, wehrt sich gegen die Vorwürfe in den WAZ-Berichten „Kleingärtner fühlen sich überrumpelt“ (WAZ v. 16.2.) und „Kleingärtner proben den Aufstand“ (WAZ v. 19.2.). Sie seien falsch und unfair.

Begründung: Aus den 40 Vereinen würden insgesamt 106 Delegierte zur Mitgliederversammlung entsandt, um dort entsprechende Entscheidungen zu treffen. Damit sie entscheiden könnten, müssten sie vorher informiert werden. Das geschehe u.a. durch den Geschäftsbericht. In den Geschäftsberichten 2012 und 2013 sei es jeweils um den chronologischen Ablauf der Ereignisse zum neuen Zwischenpachtvertrag gegangen. Zudem hätten die Vorstände auf der Vorsitzenden-Konferenz am 29. November 2012 die neuen Vertragsunterlagen Punkt für Punkt diskutiert. Dort seien 36 der 40 Vereine vertreten gewesen.

Text wird überprüft

Dass der Betriebsausschuss die Entscheidung über den Zwischenpachtvertrag vertagt hat, werde vom Stadtverband ausdrücklich begrüßt, denn nicht nur der Betriebsausschuss habe keine Gelegenheit gehabt, den Text des neuen Zwischenpachtvertrages zu prüfen, sondern auch dem Stadtverband sei keine Gelegenheit gegeben worden.

„Wir, die Vertragsparteien, waren und sind uns in der Sache einig. Ob der Vertragstext aber genau das widerspiegelt, was wir vereinbart hatten, können wir erst sagen, wenn wir ihn gelesen haben. Auf Wunsch wurde er uns am 20. Februar 2015 per Mail zugestellt“, so Theilenberg. Man werde den Text nun prüfen und ihn danach, in dem nun bekannten Informationsablauf, an Delegierte und Vereinsvorstände weiterleiten.