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Text trifft Malerei

18.01.2012 | 17:51 Uhr
Text trifft Malerei
In der Galerie an der Bergmannstraße stellen ab Sonntag die Neuen aus: Autorin Inge Meyer-Dietrich (l.) und Malerin Ines Gauchel. Foto: Winfried Labus

Gelsenkirchen. Eine schöne Tradition setzt der Bund Gelsenkirchener Künstler am Sonntag fort: „Die Neuen“ werden in einer Ausstellung in der Galerie an der Bergmannstraße 53 präsentiert. Diesmal stellen sich vor: die Malerin Ines Gauchel und die Autorin Inge Meyer-Dietrich.

Beide sind seit vielen Jahren in der Stadt kreativ aktiv. Ines Gauchel, die sich seit 15 Jahren vor allem der konstruktiven Kunst widmet, entschied sich für den Bund, um den Austausch mit Gleichgesinnten pflegen zu können. Die gleiche Motivation zog auch die Schriftstellerin Inge Meyer-Dietrich, die seit einem Vierteljahrhundert mit großem Erfolg Kinder- und Jugendbücher veröffentlicht, in den Bund.

Malerei und gedrucktes Wort in einer Ausstellung: Die Wände dominieren die geometrischen Formen von Ines Gauchel, gehalten in weiß-grauen Schattierungen. Konsequent reduziert sie Farbe und Form auf ein Minimum. Rechtecke in unterschiedlichsten Grau-Nuancen schweben auf weißen Flächen. Für sie gilt: „Nicht der Bildinhalt ist entscheidend, sondern die Bildwirkung, die sich aus geometrischer Form und überlegter Farbe zusammensetzt.“ Mit dem Spachtel trägt die Künstlerin die Farbschichten auf den Grund auf, so dass sich bei näherem Hinsehen neue Perspektiven erschließen.

Dem Buchstaben widmet sich die Gelsenkirchener Autorin Inge Meyer-Dietrich. Einen Ausschnitt aus ihrem gedruckten Oeuvre präsentiert sie auf zwei großen Tischen und in Auszügen auf bunten Blättern an der Wand des kleinen Galerie-Flures. Über 25 Bücher der Autorin liegen vor, darunter sogar Ausgaben, die ins chinesische, serbo-kroatische oder französische übersetzt wurden. Adressaten der meisten Bücher sind Kinder und Jugendliche.

So auch das neueste Werk „Geheimsache Daddy“, das Anfang Februar im Ravensburger Verlag für Leser zwischen 9 und 11 Jahren auf den Markt kommen wird.

Die Ausstellung wird bis 25. Februar zu sehen sein, und zwar samstags 14 bis 17 Uhr.

Elisabeth Höving

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