Tausend Arbeitsplätze schaffen

Der Gelsenkirchener Appell richtet sich an Bund und Land und hat den Aufbau eines sozial ausgerichteten Arbeitsmarktes für dauerhaft nicht vermittelbare Arbeitslose zusammen mit den örtlichen Akteuren zum Ziel.

Bis zu 1000 zusätzliche und sozial ausgerichtete Arbeitsplätze in Abhängigkeit von Förderbedingungen des Bundes und des Landes Nordrhein-Westfalen sollen geschaffen werden. Finanzierungsbeiträge können aus dem Eingliederungstitel SGB II des Integrationscenters für Arbeit kommen. Auch könnten eingesparte kommunale Mittel für Kosten der Unterkunft und eingesparte Bundesmittel für Arbeitslosengeld II eingebracht werden. Eine Aufstockung ist aber notwendig.

Der Appell, den Mitte 2012 verschiedene Sozialpartner, Organisationen und Ratsfraktionen unterschrieben, soll helfen, Wege und Mittel zu finden, das Vorhaben zu verwirklichen. Wichtig ist den Beteiligten lokalen Partnern, dass eine Vorrangigkeit des Ersten Arbeitsmarktes gegenüber öffentlich geförderter Beschäftigung gesichert sein muss.