Synode berät Finanzen
30.11.2009 | 17:39 Uhr 2009-11-30T17:39:57+0100Heute tritt die Synode des Kirchenkreis Gelsenkirchen und Wattenscheid zusammen. Das „Parlament“ der Evangelischen Kirche wird rund sieben Stunden tagen. 15 Punkte stehen auf der Tagesordnung, darunter der Haushalt für das Jahr 2010.
Nach der Prognose der westfälischen Landeskirche werden in 2010 rund 9,9 Mio Euro aus den Kirchensteuereinnahmen nach Gelsenkirchen und Wattenscheid in die 20 Gemeinden und ins Diakoniewerk fließen. Das sind rund 169 000 Euro weniger als in 2009. Durch die Wirtschaftskrise und die geplanten Steuerentlastungen können die Einbußen sogar noch höher ausfallen. Dennoch sieht der Haushaltsplan des Kirchenkreises für 2010 noch keine Schließung von Arbeitsbereichen vor. „Wir haben bisher immer sehr vorsichtig gewirtschaftet“, sagte Superintendent Rüdiger Höcker im Vorfeld der Synode. „Im Verhältnis dazu legen wir jetzt einen mutigen Haushaltsplan vor, der an die Grenzen des Machbaren geht.“
Die Kreissynode ist das höchste Organ des Kirchenkreises. Sie beschließt alle Angelegenheiten, die den Kirchenkreis mit seinen 20 Kirchengemeinden betreffen. Jede Kirchengemeinde ist durch ihre gewählten Pfarrer und Pfarrerinnen sowie eine gleiche Anzahl von Presbyterinnen und Presbytern vertreten. 122 Synodale haben Stimmrecht. In der Regel tritt die Kreissynode zwei Mal im Jahr zusammen: Im Sommer geht es um vornehmlich um Inhalte, im Herbst um die Finanzen.
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