Stadt geht gegen Wuchermiete vor

Die Häuser Katernberger Straße 38 und 40 dienen der Stadt Gelsenkirchen als Unterkünfte für Flüchtlinge und Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten.
Die Häuser Katernberger Straße 38 und 40 dienen der Stadt Gelsenkirchen als Unterkünfte für Flüchtlinge und Zuwanderer aus Nicht-EU-Staaten.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Das städtische Projektteam Zuwanderung EU-Ost hat am Mittwoch erneut zwei Wohngebäude in Rotthausen kontrolliert. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt, der Polizei und in Begleitung der Wohnungsaufsicht wurden die Gebäude Rotthauser Straße 113 und Karl-Meyer-Straße 41 aufgesucht.

Gelsenkirchen.. Das städtische Projektteam Zuwanderung EU-Ost hat am Mittwoch erneut zwei Wohngebäude in Rotthausen kontrolliert. Gemeinsam mit dem Kommunalen Ordnungsdienst der Stadt, der Polizei und in Begleitung der Wohnungsaufsicht wurden die Gebäude Rotthauser Straße 113 und Karl-Meyer-Straße 41 aufgesucht. Zeitgleich fanden im Wohnumfeld Fahrzeugkontrollen statt. Die Aktionen wurden im Wohnumfeld positiv wahrgenommen.

Das Haus in der Rotthauser Straße befindet sich insgesamt in keinem guten Zustand. Die vorgefundenen Wohnungen sind jedoch grundsätzlich nachträglich genehmigungsfähig. Ein entsprechendes Verfahren wurde eingeleitet. Insgesamt wurden aber nur geringe schwerwiegende Mängel (Feuchtigkeit; stark verunreinigte Kellerräume) festgestellt. Auffällig waren die Versorgung von zwei Wohnungen ohne eingebauten Stromzähler, sowie ein sehr hohes Mietniveau. Ein Ortstermin mit dem Eigentümer wird angestrebt.

Das Gebäude Karl-Meyer-Straße 41 befindet sich insgesamt betrachtet zwar in einem guten Zustand, jedoch mussten sehr gefährliche Stromverkabelungen entfernt werden. Die Bewohner wurden mit Hilfe der Dolmetscher über den richtigen Umgang mit Strom ausführlich aufgeklärt. Außerdem wurde für zwei Wohnungen auf dem Dachboden aufgrund fehlender Rettungswege die weitere Nutzung untersagt.