Sommersound erfrischt im Stadtgarten

Viele hundert Besucher verfolgten vor zwei Jahren den Auftritt des schottischen Folk-Quintetts Dr Mango & The Chickpeas in der Veranstaltungsreihe Sommersound.
Viele hundert Besucher verfolgten vor zwei Jahren den Auftritt des schottischen Folk-Quintetts Dr Mango & The Chickpeas in der Veranstaltungsreihe Sommersound.
Foto: WAZ
Was wir bereits wissen
Die Musikreihe feiert ab Sonntag musikalisch ihren 25. Geburtstag.

Gelsenkirchen.. Nun wird es auch musikalisch passend zum Wetter ganz sommerlich. Die Reihe SommerSound startet am Sonntag, 5. Juli, um 19.30 Uhr im Musikpavillon im Stadtgarten. Den Auftakt macht Claudia Rudek. Ihr folgt um 20.45 Uhr „Ina Karian et Paris la Nuit“.

Seit 1990 ist der SommerSound ein fester Bestandteil im Kalender der Musikfreunde und feiert in diesem Jahr den 25. Geburtstag. Die Konzerte erklingen wie immer sonntags, umsonst und draußen. An insgesamt fünf Sonntagen werden in den Sommerferien jeweils zwei Bands für internationales Flair sorgen. Musiker aus Frankreich, der Mongolei, Großbritannien, USA und Deutschland spannende Crossover-Konzerte und grenzüberschreitende Musikcollagen präsentieren. Das erste Konzert beginnt jeweils um 19.30 Uhr, das zweite um 20.45 Uhr. Der Biergarten ist ab 18 Uhr geöffnet.

Weltmusik vom Feinsten

Claudia Rudek wuchs mit Musik auf. Gesungen wurde ständig und zu allem. Sie erhielt zunächst eine klassische Ausbildung an der Violine. Seitdem sie mit 14 Jahren die Gitarre als ihr wahres Instrument entdeckt hat, schreibt und singt sie mit großer Leidenschaft eigene Lieder. Es sind die leisen Töne des Folk-Pop, die rohe Akkorde des Grunge, und verträumte sphärische Klänge aus den 70er-Jahren. Komplexe Pickings und einfallsreiche Klanggebilde fließen unter ihrem intensiven Gesang. In ihren Liedern erzählt sie gleichermaßen von Schmerz und Melancholie als auch über die daraus entstehende Hoffnung und Liebe.

Als Schauspielerin liebt Ina Karian vor allem die Bühne. Sie zeigte sich zuerst in Paris am Theater, in Filmrollen und im Cabaret, und entwickelte dort ihre Liebe zur Musik. So hat sich zuletzt die Gruppe „Paris La Nuit Quartett“ zusammengefunden, mit spanischen, russischen, deutschen und französischen Wurzeln. Vier ausdrucksvolle Musiker, die französische Klassiker interpretieren und eigene Kompositionen spielen. Ein Repertoire, das jede Menge Gypsy-, Rock- und Flamenco-Einflüsse in sich vereint. Weltmusik vom Feinsten eben.