Sitzen im Bus war für Rückenkranke unmöglich

Z Wenn ich zuletzt mit dem Bus hier gefahren bin, habe ich mich gar nicht mehr gesetzt aus Angst vor Rückenschmerzen. Bei den Schlaglöchern und oft auch alten, schlecht gepolsterten Bussen – da steht man am besten, mit leicht angewinkelten Knien, die die Schläge in den Rücken abfedern.“

Z Hier im Kiosk tanzen die Flaschen im Regal, wenn der Bus vorbeifährt. Die Erschütterungen sind so stark, dass unsere defekte Lampe manchmal anspringt, wenn der 83er vorbeifährt. Es wird wirklich höchste Zeit, dass hier etwas passiert. Geschäfte gibt es ja sowieso kaum noch.“

Z Ich wohne mit meiner Frau seit 56 Jahren hier an der Overhoffstraße, an der Ecke zur Wilhelminenstraße. Wir haben noch erlebt, dass die Straßenbahn hier durchgefahren ist. Es hieß ja immer, dass die Straße gemacht wird, wenn es neue Wasserleitungen gibt. Gut, dass jetzt endlich was passiert.“

Z Ich bin froh, dass endlich etwas passiert. Mit dem Rollator auf den buckeligen Wegen zu laufen, ist sehr anstrengend. Das Einsteigen in den Bus ist sehr beschwerlich bei den niedrigen Bürgersteigen, zumal Busfahrer oft keine Rücksicht nehmen. Gut, dass es jetzt hohe Bordsteine an den Haltestellen gibt.“