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SPD-Parteitag: Schlappe...

Sieg für Dieckmann

26.04.2008 | 15:41 Uhr

Dietmar Dieckmann bleibt Vorsitzender der Gelsenkirchener SPD. Der 46-Jährige setzte sich auf dem Parteitag in der Gesamtschule Berger Feld klar gegen seinen Herausforderer Manfred Leichtweis durch.

122 Stimmen erhielt der seit drei Jahren an der Spitze der SPD stehende Dieckmann (57,3 Prozent), für seinen Gegenkandidaten votierten bei elf Enthaltungen nur 80 Delegierte. Und auch bei der Wahl zum Stellvertreter fiel Leichtweis deutlich durch: Alle drei SPD-Vize wurden im Amt bestätigt - Heike Gebhard mit 172 Stimmen, Klaus Haertel mit 129 Stimmen und Reinhard Ostermann mit 106 Stimmen. Manfred Leichtweis erhielt 88 Stimmen und verzichtete anschließend auf eine Kandidatur als Beistzer. Hans-Werner Mach hatte seine Kandidatur als Stellvertreter bereits nach dem Sieg Dieckmanns zurückgezogen.

Schatzmeister der SPD bleibt Peter Hauptmanns (203 von 212 Stimmen). In die 14-köpfige Beisitzerriege wurden u.a. gewählt: OB Frank Baranowski mit dem besten Stimmergebnis aller Beisitzer (184), Gabriele Preuß, Markus Töns, Hans Frey und Nina Schadt.

Lars-Oliver Christoph

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Kommentare
29.04.2008
17:55
Sieg für Dieckmann
von dnarutsch | #8

Die SPD in Gelsenkirchen geht zu Grunde. Die Funktionäre kleben an ihren Posten. Es wird geschoben und gekungelt was das Zeug hält. Buer Mitte III mit Pruin war dafür ein Paradebeispiel!! Machterhalt(Ratsmitgliedschaft) mit allen Mitteln. Anstatt die Mitglieder des Ortsverein wieder mehr einzubeziehen und von innen neu zu strukturieren und Verantwortlichkeiten neu zu verteilen, gibt es eine feindliche Übernahme durch Mitglieder eines anderen Ortsverein nur um den eigenen Ratssitz zu sichern. Und damit auch gleich für die richtigen Mehrheiten gesorgt ist, werden noch 2 Steigbügelhalter mit in den neuen Vorstand gewählt. Ein Schlag ins Gesicht eines jeden Mitglieds!!!!!!!! Und zum J. Poß möchte ich mal fragen: Wo ist der denn?? Einen so blassen MDB hab ich ja noch nirgends gesehen. Bei ihm sehe ich keinerlei Wahlkreisarbeit!! Egal. Ob Diekmann oder Leichtweiß das spielt keine Rolle. Die SPD-GE MUSS!!! ihre Gremien entstauben. Die Mitglieder müssen stärker eingebunden werden! Neue Gesichter/Leute braucht diese Partei (nicht nur in Gelsenkirchen) Min. 30%der Funktionäre sollen ihren Sessel räumen und Platz für neue,frische Leute mit innovativen Ideen und vor allem Motivation und Idealismus machen!! Nur so verwurzelt man die SPD wieder tief in der Bevölkerung, werden neue Mitglieder und Unterstützer gewonnen. Handelt endlich...sonst laufen noch die letzten Mitglieder davon!!!

29.04.2008
14:54
Sieg für Dieckmann
von dennisbartel | #7

Herr Wittebur, unbestritten, die Kandidatur von Manfred Leichtweiß stand unter einem schlechten Stern. Zu schwer nachvollziehbar war die Kombination eines glaubwürdigen Kandidaten mit nachvollziehbarem Anliegen (vermehrte mitgliederpartizipation) mit dem ihn stützenden originären Unterstützerkreis.
Trotzdem scheint er doch durchaus seinen Finger in eine offene Wunde gelegt zu haben. Bei knapp 58 % für Diekmann, trotz des beschriebenen Handicaps von Leichtweiß, sollte man jedenfalls nciht einfach zur Tagesordnung übergehen. Möglicherweise, ich kann es natürlich nicht beurteilen, folgen Teile der Parteibasis eben nicht der Ansicht dass Veränderungen bzw. Entwicklungen der Partei aus den Gremien kommen müssen.
Diesen verdacht sollte man nicht einfach abtun sondern überdenken. gelöst wird dies jedenfalls nicht durch eine Parteizeitung und einen Neujahrsempfang.
Insofern ist die Bezeichnung Sieg der Apparatschiks nicht völlig unbegründet. Mit Diekmann hat der Apparat gewonnen. Ob es mit Leichtweiß schlußendlich anders gewesen wäre ist natürlich Spekulation, ändert aber nichts an den Tatsachen.

28.04.2008
17:03
Sieg für Dieckmann
von Klemens W. | #6

ich bin sicher kein Neoliberaler und habe Dieckmann gewählt. Wer Veränderungen in der SPD will, muss es in den Gremien diskutieren. Leichtweiss war im UB-Vorstand. Ich habe in den letzten Jahren nie eine inhaltliche Kritik von ihm in den Parteigremien vernommen. Eine inhaltliche Alternative hat er nicht formuliert. Jegliche Legendenbildung sollte daher unterbleiben. Laßt uns in der SPD wieder über Inhalte diskutieren und vielleicht auch um die besseren streiten.

28.04.2008
13:33
Sieg für Dieckmann
von NochSPDlerundvieleichtbaldeinLINKER | #5

Da blickt man echt nicht mehr durch! So eine Kleinstadtposse!!! Posse ist auch das Stichwort. Unser MDB Poß kann man ja wohl auch nur noch in der Pfeiffe rauchen und zum Frey sag ich mal lieber nix!!!

28.04.2008
13:21
Sieg für Dieckmann
von onliner123 | #4

Ist Dieckmann denn ein Apparatschik? Ich dachte, der sei fortschrittlich, so wie der OB. Oder sehe ich das jetzt ganz falsch. Dann muss man natürlich darüber nachdenken, ob die SPD in Gelsenkirchen noch wählbar ist. Das Theater der letzten Wochen hat mich zumindest nicht schlauer gemacht.

27.04.2008
18:16
Sieg für Dieckmann
von Kenny | #3

wie überall in der Partei die Wähler werden mitgebracht, aber neoliberale hat die SPD schon zu viele! Es wird zeit das sich in der Partei was ändert sonst sitzten die bald da alleine und wählen sich selbst !!!:-((

27.04.2008
12:33
Sieg für Dieckmann
von geronimo1 | #2

gegen die Macht der Apparatschiks ist schwer anzukommen und wer Veränderungen will, ist bei einigen Parteien,darunter auch der SPD auf verlorenem Posten. Wenn dann noch die einzige Tageszeitung in GE klar Front für das immer Bewährte macht, wie soll man da noch Chancen haben auf Veränderungen haben..

26.04.2008
21:43
Sieg für Dieckmann
von Genosse | #1

wer nach seinem Auftritt Frey wählt, der hat entweder gepennt oder wünscht sich 98er VerhÄltnisse wieder

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