Shakespeare ohne Worte

Gelsenkirchen.. Theater ohne Worte: Das verspricht das Ballett im Revier für seine nunmehr sechste Jam Session.

Am 18. und 19. März mutiert das Kleine Haus des Musiktheaters im Revier jeweils um 20 Uhr wieder zur Experimen­tierbühne, wenn junge Choreografen und versierte Tänzerinnen und Tänzer des Ballett im Revier und ihre Gäste improvisierend für Überraschungen sorgen.

Im Mittelpunkt der Session wird diesmal das englische Dichtergenie William Shakespeare stehen, mit dessen Dramen die Tänzer und Choreografen in den Dialog treten. Sie verleihen seinen Worten aus ihrer ganz besonderen Perspektive Ausdruck in Form und Bewegung.

Schauspiel ohne Worte

Die Figuren und Motive sei­ner Tragödien und Komö­dien stehen ex­emplarisch für exzellentes Theater rund um menschliche Abgründe. Es sind vor allem die Motive der Liebe, Rache, Freundschaft und Eifersucht wie sie bei Shake­speare verarbeitet sind, die es den jungen Künstlern angetan haben. Tänzerisch spüren sie den Stimmungen in Shakespeare-Dramen nach, beleuchten aber auch Figurenkonstellationen und Zeitumstände. Für den Dichter so relevante Konstellationen wie Rache, Liebe, Mutter-Sohn-Konflikte und viele mehr kommen ohne Worte auf die Bühne, doch in vielfäl­tiger tänzerischer Interpre­tation. Die Künstler kreieren Künstler unterschiedlichste Situationen à la Shakespeare. Getanzt wird unter anderem zur Musik von Rossini, Prokofiew und Benjamin Britten.

Gejammt wird diesmal zusammen mit dem Gitarristen Udo Herbst.

Zusatzleistung für Ballettfans

Überraschungsgast der Session wird übrigens der New Yorker Tänzer Armando Brasswell sein, der in Gelsenkirchen eine eigene Choregrafie vorstellen wird. Brasswell war unter anderem Solotänzer an der Metropolitan Opera.

Für alle Ballettfans gibt’s ein Zusatzbonbon: Wer schon die Produktion „Charlotte Salomon“ gesehen hat oder noch sehen wird, für den gibt’s Tickets für die Jam Session am Mittwoch und Donnerstag zum Angebotspreis von 7,50 Euro statt 15 Euro. Tickethotline: 4097200