Gelsenkirchen

Maskenfund nach Schuss an der A52: Warum fühlten sich die Polizisten vom flüchtenden Mann so bedroht?

Großeinsatz der Polizei am Mittwochabend an der A52.
Großeinsatz der Polizei am Mittwochabend an der A52.
Foto: René Anhuth/ANC-NEWS

Gelsenkirchen. Neues zum Großeinsatz der Polizei an der A52 am Mittwochabend bei Gelsenkirchen-Hassel:

Nach Informationen von DER WESTEN soll der Fahrradfahrer auf seiner Flucht in seine Jackentasche gegriffen und einen Gegenstand auf die Polizisten gerichtet haben, die ihn verfolgten. Die Beamten hätten diesen für eine Waffe gehalten und deshalb selbst geschossen.

Eine Polizeisprecherin will dies auf Nachfrage von DER WESTEN am Donnerstagvormittag noch nicht bestätigen. Sie verweist auf Informationen der Staatsanwaltschaft, die im Laufe des Tages veröffentlicht werden sollen.

Maske am Tatort an der A52 gefunden

Der Flüchtige wurde von dem Schuss schwer verletzt. Ein Notarzt behandelte ihn noch vor Ort, dann kam der Verletzte ins Krankenhaus.

Die A52 blieb über Stunden gesperrt.

Nahe des Tatorts wurden mehrere Gegenstände gefunden, darunter wohl auch eine Maske. Ob sie dem Flüchtenden gehört, ist noch unklar.

Mit dem Fahrrad über die A52 gefahren

Zuvor war der Mann aufgefallen, weil er auf einem Fahrrad auf der A52 unterwegs war. Zeugen riefen die Polizei.

Als eine Streifenwagenbesatzung ihn anhalten und kontrollieren wollte, trat der Mann seine Flucht über ein nahegelegenes Feld an.

(lin)

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