Schulgottesdienst in Moschee beschäftigt Politik
03.02.2012 | 17:48 Uhr 2012-02-03T17:48:00+0100
Gelsenkirchen.Dieser Einschulungsgottesdienst hatte den SPD-Stadtverordneten Albert Ude stutzig gemacht und ihn zu einer Anfrage im Bildungsausschuss veranlasst:
Die Feier für die Erstklässler der Gemeinschaftsgrundschule an der Wanner Straße fand 2011 nämlich in der Moschee an der Kesselstraße statt. Die Verwaltung recherchierte – und in der jüngsten Sitzung des Gremiums am Donnerstag gab es Antworten. Demnach sei die Vorbereitungszeit für den Einschulungs -Gottesdienst wegen der Einführung des „Gemeinsamen Unterrichts“ so verdichtet, dass man gerne die Einladung der Moschee angenommen habe.
Die türkische Ansprache zur Feier sei in Teilen ins Deutsche übersetzt worden. Von insgesamt 140 angemeldeten Kindern gehören 83 dem islamischen Glauben an, lediglich 26 Kinder sind getauft. Soweit die Fakten. Schulamtsdirektorin Sabine Metelmann, die weitergehend geforscht hatte, formulierte ihre Kritik behutsam: „Wir befinden uns auf einem sehr, sehr schmalen Grat, was diese Veranstaltung angeht.“
Einschulungsfeiern müssen in deutscher Sprache gehalten werden
Grundsätzlich müssten Einschulungsfeiern in deutscher Sprache gehalten werden. Bei Nutzung anderer Örtlichkeiten als einer Kirche sollten auf jeden Fall Amtsträger der anderen Konfessionen an der Feier teilnehmen, Kinder und Eltern müsse der Besuch der Feier freigestellt sein. Ein Ausschussvertreter gab später zu bedenken, dass die Moschee Milli Görüs gehöre. Wobei es sich, das zum Hintergrund, um eine in Deutschland äußerst umstrittene islamistische Organisation handelt.
Unbestritten positiv ist die Entwicklung der Leselernhelfer Mentor e.V. Der im November 2010 gegründete Verein schreibt sich bekanntlich auf die Fahne, durch den Einsatz ehrenamtlicher Mentoren die Sprach- und Lesekompetenz von Grundschulkindern zu fördern. „In der Eins-zu-Eins-Betreuung funktioniert das am besten“, berichtete Marion Veit, die den Einsatz der Leselernhelfer koordiniert. Aus zurzeit 60 Ehrenamtlichen sollen im Sommer 100 Mentoren geworden sein, wünscht sie sich. Und setzte noch nach, welche Einsatzgebiete dringenden Mentor-Bedarf haben: „Im Süden brennt’s“.
Haushalt gibt Mittel nicht her
Auch die Gesamtschule Berger Feld stand einmal mehr als Diskussionsthema an. Ausschussvorsitzender Markus Karl (CDU) sprach den dringenden Sanierungsbedarf dieser für Gelsenkirchen so wichtigen Schule, designierte Sportschule NRW, an. Als Sport-Elite-Schule müsse die Einrichtung am Standort Berger Feld bleiben, sagte Stadtrat Dr. Manfred Beck. „Wir müssen uns etwas einfallen lassen. Vielleicht sanieren, vielleicht neu bauen?“ Beck nannte auch gleich die Bremse für jede wie auch immer geartete Lösung: Der Haushalt gibt die notwendigen Mittel nicht her. Warum der Sanierungsbedarf so groß sei? Beck formulierte es so: „Es gab mal einen Bürgermeister, der darüber nachdachte, den Standort Berger Feld aufzugeben. Das war drin in den Köpfen der Verwaltung und der Grund für zögerliche Investitionen.“
13:19
...auch in diesem Zusammenhang ist neben anderen Büchern zum Thema Integration und Islam das Buch von Manfred Kleine-Hartlage, "Das Dschidsystem".
Man muss seine sozialwissenschaftlichen Denkansätze sicherlich kritisch hinterfragen und muss auch nicht mit jeder seiner Aussagen übereinstimmen, aber es dient schon dazu sich mal Gedanken zu machen oder auf die eine oder andere Frage im Zusammenhang "Europa - Islam" eine Antwort darauf zu erhalten.
Bitte beachten: Wir reden nicht nur über eine Religion!
Viel Spaß beim Lesen!
12:54
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
12:53
Wenn man mal liest, was für Kommentare auf so einen Artikel folgen, kann man doch fast nur sagen: Einschulungsgottesdienste generell abschaffen - stattdessen eine Veranstaltung in der Aula, einem städtischen Saal ohne jeden Bezug zu irgendeiner Religion - und damit alle zufrieden sind ausschließlich auf Deutsch.
Ich hoffe, dann geht das Abendland nicht mehr unter (ein Wunder, dass es noch immer existiert, wo es doch schon seit Jahrhunderten dauernd untergeht....)
12:38
50 jahrelang mussten fast alle andersgäubige und muslimischen Kinder in den Kirchen sich die Einführungsgottesdienste üebr sich ergehen lassen.
Kein andersgläubiger Migrant/In hat sich darüber bi heute beschwert!?
Und weil nur jetzt einmal in einer Moschee ein Gottesdienst abgehalten worden ist eine AUFFUHR der Christen? Wozu? Entweder sind alle Religionen (nach GG) in der Schule gleichberechtigt, oder gar keine Religion in und vor der Schule! Ihr habt die Wahl! Religionen sind nur dafür da, um die naiven Menschenmassen in eine bestimmte Richtung zu beeinflussen.
Wer glauben will und kann, sollte seine Religion den anderen nie/nicht aufzwingen dürfen und können! Religion gehört nicht in die SCHULE!
Egal welche!
12:07
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:52
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:43
Armes Deutschland, wie weit ist es nur mit unserem Land gekommen......
11:38
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:27
Dieser Kommentar wurde von einem Moderator blockiert.
11:25
Bin weder rechts noch sonst irgendwas, sonder katholisch ... und ich hätte mich als Eltern geweigert !!!!!!