Schrottdiebstahl als „Alternative“ zum Ein-Euro-Job
21.02.2012 | 12:18 Uhr 2012-02-21T12:18:00+0100
Gelsenkirchen. Eine auf frischer Tat erwischte Diebin hat gegenüber der Polizei am Montagabend freimütig angegeben, dass sich mit dem Diebstahl von Elektroschrott mehr verdienen lasse als mit ihrem Ein-Euro-Job. Die Beamten hatten die 47-Jährige auf dem Betriebshof der Firma Gelsendienste erwischt.
Die Polizei hat am Montagabend gegen 23.30 Uhr eine Diebin auf dem Betriebshof der Firma Gelsendienste auf frische Tat erwischt. Ein 25-jähriger Zeuge hatte verdächtige Geräusche gehört und die Polizei alarmiert.
Die 47-Jährige, die professionell mit einer Stirnlampe ihr „Arbeitsfeld“ ausleuchtete, war gerade dabei, mit einem Schraubendreher das Fenster eines Elektroschrottcontainers aufzubrechen. In einem Rucksack hatte sie bereits abgeschraubte Elektroteile deponiert. Freimütig gab die Frau gegenüber den Polizisten an, dass sich mit dem Diebstahl von Elektroschrott mehr verdienen lasse, als mit ihrem Ein-Euro Job.
Das Unrecht ihres Handels sah sie nicht ein - auch in Zukunft werde sie mit weiteren Diebstählen ihren Lebensunterhalt verdienen, sagte die betrunkene Frau, bei der ein Alkoholtest 1,58 Promille ergab. Die Frau wurde ins Gewahrsam gebracht, am Dienstagmorgen aber wieder entlassen. Die Ermittlungen dauern an.
07:49
vom 28.02.2012
http://www.derwesten.de/panorama/reichtum-foerdert-die-unmoral-id6409001.html
10:28
...bei der hier anzutreffenden Einstellung, dem Bildungsniveau und der fehlenden Moral der Bürger und der Sozialstruktur wird Gelsenkirchen ewig die rote Laterne tragen und das Schlusslicht bleiben. Wenn sich daran nichts ändert: Der letzte macht dann bitte das Licht aus...
11:45
"Der Bürger, der dem Kantischen kategorischen Imperativ aus der Kritik der praktischen Vernunft beistimmt, „Handele so, dass die Maxime deines Willens jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könne“, folgt keiner wissenschaftlichen Vernunft, sondern einer Narretei, wenn er sich deswegen einen materiellen Gewinn entgehen lässt. Unlebendiges und Lebendes bis hin zum Menschen werden dem Herrschenden zum Material. Was zählt ist die „schlaue Selbsterhaltung“ im Kampf um die Macht und für den unterworfenen Einzelnen „die Anpassung ans Unrecht um jeden Preis“.
(Adorno/Horkheimer, Dialektik der Aufklärung, Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Dialektik_der_Aufkl%C3%A4rung#.E2.80.9EJuliette_oder_Aufkl.C3.A4rung_und_Moral.E2.80.9C)
Die aktuelle Generation bezeichnet ein Handeln gemäß der Maxime der Dialektik der Aufklärer als "wulffen". Die Soziologie beschreibt das Phänomen gemeinhin so: " Die Sklaven passen sich dem Sklavenhalter vice versa an."
14:44
die Hartz IV beziehen müssen.
Und die großen Diebe (Bankster) und Wulffer, die werden doch laufen gelassen.
Die Kleinen werden gefangen, die Großen lasst man gangen...
Nichts Neues unter der Sonne.
Im Knast gibt es außerdem Animation, Gruppengespräche, warme Bude und Essen. Bei Hartz IV ist man isoliert, das Essen muss man bei Suppenküchen erbetteln, und ob die Heizung bezahlt wird, ist auch noch nicht raus...
Und das alles, obwohl man gar nichts verbrochen hat, sonder nnur erwerbslos ist....
Vielleicht doch ehrenwerter ein Krimineller zu sein.
Das sollten die "Oberen" mal überdenken. Aber wahrscheinlich ist es gewollt.
13:28
na ja, laut Auskunft von Nachbarn der Schrottdiebe,
lohnt es sich mehr, die Grablampen auf den Friedhöfen
an den Schrotthändlern im Dortmunder Hafen zu verticken...
ahhh..., vielen Dank für den Tip.
12:45
darauf noch 2 düjardeng.
12:43
Warum wohl findet die Mafia immer genug Arbeitnehmer ?