Schon 55 Teams stehen in Gelsenkirchen in den Startlöchern

Rückblick: Im September 2014 machten sich mit OB Frank Baranowski (re.) und ADFC-Vorsitzendem Peter Bruckmann (M.) Raddler auf eine Tour rund um Gelsenkirchen.
Rückblick: Im September 2014 machten sich mit OB Frank Baranowski (re.) und ADFC-Vorsitzendem Peter Bruckmann (M.) Raddler auf eine Tour rund um Gelsenkirchen.
Foto: WAZ FotoPool
Am 11. Mai gibt Oberbürgermeister Frank Baranowski den Startschuss zur inzwischen dritten Auflage der Aktion Stadtradeln in Gelsenkirchen.

Gelsenkirchen.. Am kommenden Montag, 11. Mai, startet das Stadtradeln in Gelsenkirchen zum dritten Mal. In den drei Aktionswochen bis zum 31. Mai heißt es dann wieder: Kräftig in die Pedale treten und so viele Kilometer wie möglich radeln, um außer für die eigene Gesundheit auch etwas für die Umwelt zu tun und CO2 einzusparen – und dabei vielleicht sogar einen der zahlreichen Preis zu ergattern. Schon jetzt ist die Zahl der angemeldeten Teams rekordverdächtig: Bis gestern Nachmittag waren es 55.

Wie im vergangenen Jahr radelt Gelsenkirchen gemeinsam mit den Nachbarstädten Bochum, Bottrop, Dinslaken, Duisburg, Essen, Gladbeck, Herdecke, Herten, Mülheim, Oberhausen und Rheinberg unter dem Dach der Metropole Ruhr. „Ich freue mich sehr, dass der Wettbewerb Stadtradeln so große Wellen in Gelsenkirchen aber auch im restlichen Ruhrgebiet schlägt“, sagt Oberbürgermeister Frank Baranowski. Er will es sich auch nicht nehmen lassen, erneut den Startschuss zur Auftakt-Radtour zu geben. Daran nimmt am 11. Mai auch die Stadtverwaltung teil. Mitradeln kann jeder, der Lust und Zeit hat. Um 16.30 Uhr geht es am Hans-Sachs-Haus los.

Nachtradel-Event zum Abschluss

Das ist aber nur der Auftakt für weitere Radel-Events, die auch in der dritten Auflage im Nachtradeln in Kooperation mit Essen sowie einer großen Abschlussveranstaltung der Metropole-Ruhr-Radler in der Jahrhunderthalle in Bochum münden. Dazwischen gilt: Jeder geradelte Kilometer spart 144g CO2 ein. Touren bietet u.a. der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) an, dessen Vorsitzender Peter Bruckmann meint: „Für uns ist das Stadtradeln ein Geschenk. Wir verfolgen das gleiche Ziel wie die Kampagne: mehr Bürgerinnen und Bürger für’s Radfahren begeistern. Außerdem kommen mir persönlich die Touren auch gelegen. Ich bin seit der ersten Stunde Stadtradel-Star und möchte natürlich auch wieder vorne mitfahren“, kündigt er schon jetzt fröhlich an..

Zu der besonderen Kategorie der Stadtradler wie Bruckmann gehören alle, die während des Aktionszeitraums das Auto demonstrativ stehen lassen und aufs Rad umsteigen. Als kleine Motivationsspritze gibt es dafür einen hochwertigen Fahrradcomputer und eine wasserdichte Fahrradtasche geschenkt sowie obendrein die Chance auf eine nagelneues Fahrrad im Wert von bis zu 3000 Euro.

Georg Nesselhauf vom Umweltreferat und aGEnda-Büro-Leiter Werner Rybarski betreuen auch das Stadtradeln 2015. Gesucht werden ebenfalls wieder der fahrradaktivste Bürger, die besten Teams oder das meistradelnde Ratsmitglied. Ermittelt wird das durch einen Online-Radelkalender, in dem jeder seine persönlichen Radkilometer einträgt. Kein Internet? Kein Problem, es geht auch ohne: Einfach einen Erfassungsbogen ausfüllen, der beim Teamkapitän oder bei Georg Nesselhauf abgegeben werden kann.