Schauspieler Markus Kiefer eröffnet „seine“ Saison

Der Schauspieler Markus Kiefer startet mit einem Stück über Francois Villon in die Theatersaison 2015.
Der Schauspieler Markus Kiefer startet mit einem Stück über Francois Villon in die Theatersaison 2015.
Foto: Funke Foto Services
Er ist der Mann für die ausgefallenen Typen: Der Gelsenkirchener Schauspieler Markus Kiefer geht mit seinem Theaterspiel unter die Haut

Gelsenkirchen.. Er ist der Mann für die Typen, die aus dem Rahmen fallen: Kafka, Billie Holliday, Rock n’Roll Freaks, die ihren Beruf aufgeben, um einem großen Traum nachzujagen.

Am Samstag, 21. Februar, steht der Schauspieler Markus Kiefer ab 20 Uhr in der Gaststätte Kenkenberg an der Gildestraße 11 als Lebemann Francois Villon auf der Bühne. Die Hamburger Schauspielerin Dorit Meyer mimt dann seine Margot. „Das Stück dreht sich um die etwas komplizierte Beziehung des Poeten Villon und der Bordelldame Margot“, erzählt Markus Kiefer, der mit diesem Stück seine ganz persönliche Theatersaison 2015 eröffnet.

Dabei hat er sich viel vorgenommen in diesem Jahr: „Ab dem 18. April werde ich mit dem Stück ‘Du bist meine Mutter’ auf Tour gehen, in dem es um Demenz geht. Damit steuere ich dann unter anderem Uelzen und Rastede in der Nähe von Oldenburg an“, erzählt der Gelsenkirchener Schauspieler, der zudem viel in Hamburg und Berlin unterwegs ist. „Auf diesen Theaterreisen hole ich mir die Inspiration für weitere Inszenierungen“, verrät er.

Premiere von ‘Alles dreht sich’

Aber auch in seiner Heimat will er weiterhin präsent sein. „Am 2. Mai stehe ich bei der Premiere von ‘Alles dreht sich’ in der Bühne im Kulturraum ‘Die Flora’ bei einem Stück, dass sich Norbert Labatzki ausgedacht hat. Ich spiele darin einen Obdachlosen, die Proben werden in Kürze beginnen“, so Kiefer.

Ein Werk nach seinen eigenen Ideen steht dann am 6. und 7. November in der Kaue an der Wilhelminenstraße an: „Dort will ich mit diversen Musikern das Stück ‘Klavecks, der letzte Emscherwanderer’ aufführen.“ Den Text dazu soll Sigi Domke schreiben. . .