Schauburg zeigt Wunder des Malachias

Das Kommunale Kino Gelsenkirchen zeigt am Sonntag, 31. Mai, 12.45 Uhr, und am Montag, 1. Juni, 18 Uhr und 20.30 Uhr, die Gesellschaftssatire „Das Wunder des Malachias“ im Schauburg-Filmpalast (Horster Straße 6). Gezeigt wird die letzte verbliebene 35 mm-Kopie des prominent besetzten, turbulenten Schwarz-Weiß-Klassikers. Regisseur Bernhard Wicki drehte den Film, der am 3. Juli 1961 in Berlin uraufgeführt wurde, zum Teil am und im Musiktheater und am Rundhöfchen in Gelsenkirchen. Als Schauspieler wirkten u.a. Horst Bollmann, Pinkas Braun und Günter Strack mit. Vor der Kulisse einer fiktiven Ruhrgebietsstadt wirft Wickis freie Adaption von Bruce Marshalls Roman „Father Malachy’s Miracle“ einen entlarvenden Blick auf die Auswüchse des deutschen Wirtschaftswunders und die Sensationsgier der Medien.

Die innigen Gebete eines Mönchs bewirken ein Wunder. Doch von der Bevölkerung wird das Wunder lediglich für kommerzielle Zwecke genutzt. Die Geschäfte verbuchen höhere Absätze, die Zeitungen bringen sensationelle Schlagzeilen, die Intellektuellen führen großspurige Diskussionen. Pater Malachias wünscht indessen, das Wunder wäre nie geschehen ...

Der Eintritt kostet 5 Euro für eine Vorstellung bzw. 45 Euro für die 10er Karte. Schüler und Studenten sowie GE-Pass-Inhaber erhalten Ermäßigungen.