Russische Romantik
08.09.2011 | 18:57 Uhr 2011-09-08T18:57:00+0200
Gelsenkirchen. Die Neue Philharmonie Westfalen interpretiert für das erste Sinfoniekonzert im Musiktheater im Revier russische Komponisten.
„Ein spektakuläres, besonderes Programm“ verspricht Heiko Mathias Förster, Generalmusikdirektor der Neuen Philharmonie Westfalen, für das erste Sinfoniekonzert , mit dem die Saison eröffnet wird. Auf dem Programm stehen drei Werke der russischen Komponisten Mili Alexejewitsch Balakirew, Sergej Rachmaninow und Peter Iljitsch Tschaikowsky.
Los geht es mit einem der virtuosesten Klavierstücke, von dem der Künstler selbst behauptete, es nicht spielen zu können: Balakirews Orientalische Fantasie „Islamey“, allerdings in der Orchesterfassung von Sergej Liapunow. „Wenn ein 80-Mann Orchester das Stück aufführt, wird es durch die Klangfarben noch mitreißender“, sagt Förster.
Jedes Stück ein Höhepunkt
Als zweites Stück interpretiert der erst 23-jährige Solo-Pianist Joseph Moog das dritte Klavierkonzert in d-Moll von Sergej Rachmaninow. „Ich freue mich, dass endlich mal nicht das zweite Klavierkonzert aufgeführt wird und bin gespannt wie das Publikum es aufnimmt“, so Förster.
Einen würdigen Abschluss findet das Konzert mit der Interpretation von Peter Tschaikowskys vierten Sinfonie in f-Moll, der sogenannten „Schicksals-Sinfonie“.
Angst, dass das ganze Pulver schon mit dem ersten Stück verschossen wird, hat Förster nicht: „Alle drei Stücke sind für sich so geschlossen und gelungen, dass jedes ein Höhepunkt ist.“ Termine für das erste Sinfoniekonzert im Großen Haus des MiR: Montag, 12. September, und Dienstag, 13. September, jeweils um 19:30 Uhr. Übrigens beginnen ab dieser Saison alle Sinfoniekonzerte um 19.30 Uhr.
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