Rückgang von genehmigten Bauanträgen

Laut Statistischem Landesamt wurden im Jahr 2014 von den Bauämtern 45 630 Wohnungen zum Bau freigegeben, das waren 8,0 Prozent weniger als 2013 (vorher: 49 586 Wohnungen). Für den selben Zeitraum haben die Statistiker die Bevölkerungszahlen ermittelt und daraus die Baugenehmigungsquote – also genehmigte Wohnungen je 10 000 Einwohner – errechnet. Sie lag bei landesweit 25,9 Prozent. Gelsenkirchen kommt bei 258 290 Einwohnern in 2014 auf eine Quote von 12,9 Prozent – das entspricht 333 Wohnungen in Wohngebäuden und Nichtwohngebäuden. Letztere sind Gebäude mit gemischter Nutzung. In 2013 lag die Quote noch bei 13,1 Prozent bei 257 567 Einwohnern.

Weniger Ein- und Zweifamilienhäuser

Die Zahl neuer Wohngebäude hat sich von 180 im Jahr 2013 auf 93 im Jahr 2014 verringert, ein Minus von 48,3 Prozent. Abgenommen hat auch die Zahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Waren es 2013 noch 165 beziehungsweise vier solcher Bauten, so sank ihre Zahl im Betrachtungszeitraum um rund 50 Prozent – auf 80 Genehmigungen für Einfamilien- und zwei für Zweifamilienhäuser.

Zugenommen hat dagegen die Zahl der Wohnungen in neuen Wohngebäuden, und zwar insgesamt von 276 auf 322, ein Plus von 16,7 Prozent. Der Zuwachs an Wohnungen in Mehrfamilienhäusern fiel dabei mit 131,1 Prozent (Anstieg von 103 auf 238) am größten aus. In gemischt genutzt Gebäuden sank die Wohnungszahl von 56 auf acht, ein Rückgang um 85,7 Prozent.