Roman Pilgrim zeigt diesmal Bilder, die im Rahmen bleiben

Roman Pilgrim vor Arbeiten seiner neuen Ausstellung mit dem Titel „Rahmenprogramm“ im „Cafe Willkür“.
Roman Pilgrim vor Arbeiten seiner neuen Ausstellung mit dem Titel „Rahmenprogramm“ im „Cafe Willkür“.
Foto: FUNKE Foto Services
Eigentlich arbeitet Roman Pilgrim eher großformatig. Für seine neue Austellung im Gelsenkirchener „Cafe Willkür“ macht er eine Ausnahme.

Gelsenkirchen.. Großformatige Leinwände mit bunten Farbflächen und interessanten Oberflächenstrukturen sind das Markenzeichen des Ückendorfer Künstlers Roman Pilgrim. In diesem Monat präsentiert er allerdings Werke, die aus dem Rahmen fallen – eben weil sie genau das nicht tun.

Klingt verwirrend? Nun, Roman Pilgrim hat seine aktuelle Ausstellung im Café Willkür an der Bergmannstraße (über einen Nebeneingang zu erreichen!) „Rahmenprogramm“ genannt.

Eigens ins Cafe ausgelagert, damit die Arbeiten nicht untergehen

Hier präsentiert der Ückendorfer bis zum 31. Januar Werke, die im Laufe der vergangenen Jahre parallel zu seinen Acrylgemälden und Lichtobjekten entstanden sind. Und diese sind eben alle gerahmt, im Gegensatz zu den Leinwandbildern spiegelt ihre Oberfläche und lässt schon dadurch ganz andere Lichtreflektionen zu. „Papierbilder wie diese entstehen bei mir oft einfach so zwischendurch“, erzählt Autodidakt Roman Pilgrim, der damit auch verschiedene Stile ausprobiert. „Damit sie aber in meinem Atelier zwischen den anderen Arbeiten nicht untergehen, stelle ich sie hier auf der anderen Straßenseite gesondert aus.“

Jedes Bild wird von einer anderen Farbe dominiert. „Farbgewalt“ heißt ein Grünes, das wie ein Urwald wirkt. Im Bild „Kreislauf“ hat Pilgrim in pastellfarbene Acrylfarbschichten Kreise eingeritzt. Tiefgründig.

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